27. November 2008
Es ist kaum zu glauben, doch nach längerem Überleben wird einem klar, dass auch eine Raumstation eine Müllabholung benötigt. Denn wo sollen der Müll und alle weiteren anfallenden Abfälle bleiben. Die Möglichkeit, das All als Müllentsorgung zu nutzen, besteht nicht.
Aus diesem Grund startete der europäische Weltraumtransporter Jules Vernes mit ca. 260 Litern Urin und ca. 860 Litern Müll den Rückflug von der Weltraumstation ISS. Für den Weltraumtransporter war diese Mission der Jungfernflug und macht die Beteiligten deshalb umso glücklicher, da alles reibungslos geklappt hat. Mit diesem Projekt zeigt Europa, dass auch andere Nationen außer den USA und den Russen über die nötigen Mittel und Ressourcen verfügen, in den Weltraum zu starten. Das unbemannte ATV dockte am 24.09.2008 nach Angaben von EADS Bremen um 23:30 von der Raumstation ab und begann den Rückflug. Der Grund, warum die Jules Vernes in den Orbit startete, war die Versorgung der ISS mit Vorräten und Treibstoff.
Darin besteht auch der größte Nachteil der Raumfahrt. Die Wege, die zwischen den einzelnen Stationen zurückgelegt werden müssen, sind enorm. Allerdings kann das All eben auch nicht von der Erdoberfläche erschlossen werden. Demnach wird die ISS auch weiterhin Besuch von der Erde bekommen. Schließlich müssen die Astromauten ja auch irgendwann einmal zurück, oder?
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26. November 2008
Es klingt zwar etwas komisch, aber es gibt ein Kinderlied, welches von einer kleinen Erdenmaus handelt, die sich auf den Weg macht, den Weltraum zu bereisen und so zu einer Weltraummaus wird. Daher stammt der Titel: das Weltraummaus Lied. Das Lied stammt von Volker Rosin, einem bekannten deutschen Kinderliedertexter. Das Lied hat viele kleinere Strophen, die allerdings nach Belieben erweitert werden können.
Sowohl der Text als auch die Melodie eignen sich sehr gut, die Gedächtnisleistung der Kinder zu trainieren und sie haben zudem auch noch Spaß daran. Zur Veranschaulichung sollen die ersten zwei Strophen aufgeführt werden.
1) Ich hab` ne kleine Maus gesehn, die wollt auf Weltraumreise gehen.
Sie packt in ihren Koffer ein, was man so braucht als Mäuselein.
Den Raumanzug, -zug, – zug, für ihren Flug, Flug, Flug.
Den Raumanzug, – zug, – zug, für ihren Flug.
2) Ich hab` ne kleine Maus gesehn, die wollt auf Weltraumreise gehen.
Sie packt in ihren Koffer ein, was man so braucht als Mäuselein.
Die Batterie, -rie, -rie, für Energie, -gie, -gie
Die Batterie, rie, rie, für Energie.
Den Raumanzug, -zug, – zug, für ihren Flug, Flug, Flug.
Den Raumanzug, – zug, – zug, für ihren Flug.
Anhand der ersten zwei Strophen kann bereits gezeigt werden, warum dieses Lied so großen Anklang bei den Kleinen findet. Sie singen die erste Strophe und danach die zweite. Doch die zweite Strophe setzt sich aus einem neuen Bestandteil und dem Liedtext der ersten Strophe zusammen. Die Kinder singen also eine neue Zeile und danach, in umgekehrter Reihenfolge, alle bisher gesungenen. Die Abfolge ist mit dem Spiel: Ich packe meinen Koffer und nehme mit … vergleichbar.
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25. November 2008
Einen Überblick über die Geschichte der Raumfahrt kann sich jeder holen, der sich dafür interessiert. Möglichkeiten bieten verschiedene Internetseiten, Informationsforen oder auch Bücher. Zudem sind Filme und Dokumentationen erhältlich, die genauer auf dieses Thema eingehen. Doch ist die Geschichte schon abgeschlossen? Oder kommen noch weitere Ereignisse auf die Menschheit zu, um welche die chronologische Abfolge der Ereignisse dann erweitert werden muss?
Den nächsten Eintrag wird China wohl bekommen. Die Chinesen planen einen dreitägigen Ausflug in das All, die Mission Shenzhou 7, bei welchem erstmals ein Ausstieg in den freien Weltraum von Seiten der Chinesen geplant sei. Sicher, andere Länder haben diesen Schritt bereits hinter sich gebracht, allerdings bedeutet es immer eine große Herausforderung für die Entwickler, Planer, usw. und die Teilnehmer der Weltraummission, sich in den Weltraum zu begeben. Es kann immer zu Komplikationen kommen, die vorher nicht absehbar waren. Die Geschichte Weltraumfahrt soll nun auch von den Chinesen geprägt werden, haben doch bisher sowohl die Amerikaner als auch die Russen die meisten Missionen bestritten und demnach eine Monopolstellung, die jedoch langsam wackelt, auf diesem Sektor.
Wie sich die Weltraumfahrt im Allgemeinen weiterentwickeln wird, ist bisher noch einigermaßen unklar. Allerdings gehen die Bestrebungen hin zu der Erschließung der uns unbekannten Weiten und deren Besiedlung, wenigstens teilweise.
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24. November 2008
Im Weltraum befinden sich sowohl Sterne als auch Planeten, um nur die bekanntesten Formen zu nennen. Doch das All ist noch lange nicht vollständig erschlossen. Diesem Umstand haben sich auch Wissenschaftler der Friedrich Schiller Universität Jena zugewandt. Das international besetzte Team beschäftigt sich mit der Entdeckung neuer Planeten, die sich außerhalb unseres Sonnensystems befinden. Und sie sind fündig geworden.
Sie konnten den Begleiter eines Sternes ausfindig machen, der sich durchaus als Planet herausstellen könnte. Doch bisher ist diese Annahme alles andere als gesichert. Die Wissenschaftler nahmen Bilder der beiden Objekte auf und konnten nachweisen, dass diese sich gleichzeitig in eine Richtung bewegen. Die von der Erde etwa 550 Lichtjahre entfernten Objekte seien mit den bloßen Augen nicht auszumachen, gehören aber für die Wissenschaftler eindeutig zusammen. Gelungen war die Beobachtung am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte (ESO) in der chilenischen Atacamawüste. Die Technik der adaptiven Optik ermögliche sehr genaue Aufnahmen von Objekten, die sich auch viele Lichtjahre entfernt befinden können. Wert ist allerdings nicht nur auf die Ausstattung sondern auch auf die Planeten oder Sterne zu legen, die beobachtet werden sollen. Zudem konnten die Wissenschaftler zwei weitere Objekte ausmachen, bei denen es sich um Planeten handeln könnte.
Die Jenaer Wissenschaftler halten es für durchaus möglich, dass der neuentdeckte Begleiter des Sternes, ein Planet sein könnte, da sie für eine Masse zwischen 11 und 13 Jupitermassen berechnet haben. Der planeten weltraum bietet also immer noch viele Möglichkeiten, ein Entdecker zu werden.
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22. November 2008
Zahlreiche Webseiten bieten Weltraumbilder aller Art zum Ansehen, Bestaunen und Herunterladen an. Doch warum in die Ferne schweifen und Fotos Weltraum oder ähnliche Bilder herunterladen, wenn man bereits vor der eigenen Haustür tolle Motive findet, die nur darauf warten entdeckt zu werden! Die Natur schenkt uns pausenlos kleine Wunder; das kann ein besonders intensiv gefärbtes Baumblatt sein, ein junger Hund, der selbstvergessen durch frische Regenpfützen tobt oder die Sonne, wenn sie ihr Licht nach einem Gewitter durch die aufgetürmten Wolken schiebt. Wir leben auf einem unglaublichen Planeten, den wir vermutlich nie ganz begreifen werden. Deshalb konzentrieren sich Forscher seit einigen Jahrzehnten zunehmend auf die Welt außerhalb unserer Erdumlaufbahn. Fremde Sterne, Kometen und Galaxien sind faszinierend und jede Forschung wert, aber sie werden nie die Schönheit unseres Planeten aufwiegen können!
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21. November 2008
Dass der Weltraum bald zum Greifen nah sein könnte, sagte der Direktor der National Space Society George T. Whitesides beim diesjährigen International Astronautical Congress (IAC) voraus. In den nächsten 15 – 20 Jahren hat jeder Mensch die Gelegenheit ins All zu fliegen, wobei er allerdings erwartet, dass nicht nur Ausflüge von Erlebnisnatur, sondern vor allem der Passagiertransport mit stark verkürzten Flugzeiten (2 Stunden von Europa nach Amerika) zu einer relevanten Branche heranwachsen wird. Die Firma Virgin Galactic, für die Whitesides als Berater tätig ist, wird ab 2009 oder 2010 erste suborbitale Flüge an den Rand des Weltalls anbieten. Hierfür sind bisher bereits 300 Anmeldungen eingegangen.
Unter dessen bereiten sich die Berufsastronauten auf Projekte in weiter Zukunft vor. Durch Missionen über den erdnahen Orbit hinaus, soll eine Weltrauminfrastruktur entstehen, welche die Gegenwart von Menschen im All zum Alltag machen soll. Menschen sollen zum Mond und zum Mars geschickt werden und dabei werden langfristige Vorhaben angestrebt. Betont wurde allerdings, dass diese Ziele nur umsetzbar seien, wenn man international zusammenarbeitet und die gleichen Ergebnisse erreichen will. Bevor jedoch jemand zum Mars fliegen werden, müssen mehrere Probenrückholmissionen stattfinden, um sicher zu gehen, dass der Planet die Bedingungen für bemannte Missionen bereitstellt. Getestet wird, ob eine weiche Landung und der Wiedereinstieg in das Raumschiff gewährleistet sind. Eine erste Mission dieser Art könnte sich um 2020 ereignen. In dieser Zeit sollen auch erstmals seit dem Apollo-Programm der 1960er Jahre wieder Menschen zum Mond fliegen.
Auf der Internationalen Raumstation ISS werden diese Missionen unter anderem vorbereitet. Seit der Ankopplung von europäischen und japanischen Modulen schöpft die Raumstation jetzt ihr ganzes Potenzial aus und kann die Funktion als Forschungsbasis voll einnehmen.
Die Planung solcher Missionen ist auch ein Geduldsspiel, denn als Hindernis stellt sich vor allem die Kontinuität des politischen Willens über diese langen Zeiträume heraus. Es ist wichtig, dass erst einmal geordnete Verhältnisse in der Zusammenarbeit der einzelnen Länder geschaffen werden, ehe man aufbricht das Weltall zu erobern.
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20. November 2008
Die Mischlingshündin Laika war das erste Lebewesen im All. Am 3. November 1957 flog sie mit der Sputnik 2 in den Orbit. Einige Stunden nach dem Start starb sie allerdings, vermutlich an Überhitzung und Stress. Dennoch gilt die Mission als Erfolg. Laika war als Streunerin in den Straßen Moskaus aufgegriffen worden und hieß eigentlich Kudrjawka( dt.: Löckchen). Der Name Laika geht auf eine russische Jagdhundrasse zurück. Ursprünglich waren drei Hündinnen für die Mission vorbereitet worden, damit immer ein Ersatzhund das Training übernehmen konnte.
Die Hunde wurden in immer kleineren Käfigen gehalten um sie an die engen Raketen zu gewöhnen. Sie absolvierten außerdem Testflüge und wurden auf Ihre Tauglichkeit, Schwerelosigkeit zu ertragen geprüft. Laika verbrachte bereits die letzten drei Tage vor dem Abflug in ihrer Raumkapsel. Nach dem Start regulierten sich ihr Puls und ihre Werte zunächst, man geht aber heute davon aus, dass sie infolge schlechter Wärmeisolierungen an der Rakete nach wenigen Stunden starb.
Ihre „Kolleginnen“ Belka und Strelka kehrten drei Jahre später lebend von einem Raumflug zurück. An den Tieren konnte damit erstmalig getestet werden, wie Lebewesen auf Schwerelosigkeit reagieren. Später wurde der weltberühmten Laika Weltraum in Form einer Gedenktafel, eigener Briefmarken und Laika-Schokolade gedacht. Auch in der Literatur wird ihre Reise ins All oft thematisiert.
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19. November 2008
Es gibt schätzungsweise 100 Milliarden Galaxien im Weltraum, die sehr unregelmäßig angeordnet sind. Dazwischen gibt es riesige leere Räume, die erst gefüllt werden können, wenn sich die Galaxien einander nähern. Diese Leerräume können einen Durchmesser von unvorstellbaren 150 Millionen Lichtjahren haben! Unsere Milchstraße und der Andromedanebel gehören zu einem kleinen Galaxienhaufen, der „lokale Gruppe“ genannt wird. Um uns herum sind mindestens 20 Zwerggalaxien unterwegs. Durch die Gravitation wird unsere lokale Gruppe zu einem gigantischen Galaxienhaufen gezogen, der einige tausend Stück enthalten dürfte und ca. 60 Millionen Lichtjahre entfernt ist. Wir dürften ihn in etwa 10 Milliarden Jahren, wenn die Menschheit wahrscheinlich sowieso nicht mehr existiert, erreichen!
Unsere Nachbargalaxie ist die Große Magellansche Wolke, die von der Südhalbkugel der Erde aus zu beobachten ist. Sie hat etwa den 20fachen Durchmesser des Mondes und ist daher gut mit bloßem Auge zu erkennen. Näheren Kontakt haben wir mit unserer Nachbarin allerdings noch nicht gehabt, sie besteht aus Sternhaufen und verschiedenen Nebeln, die noch näher erforscht werden müssen.
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18. November 2008
Das Unternehmen Leica stellt u.a. Kameras, optische Präzisionssysteme und Messinstrumente her. Hobby-Sternengucker können in klaren kalten Nächten mithilfe von Leica Weltraum Ferngläsern und Teleskopen sehen, was direkt über uns im Himmel vor sich geht. Außerhalb der Stadt lassen sich Sterne besser beobachten, weil der Himmel nicht durch Lichter und Luftverschmutzung verdeckt wird. Eine (Rotlicht) Taschenlampe sowie warme Kleidung und eine Thermoskanne mit warmen Getränken gehören zur Grundausstattung jedes (Freizeit)Astronomen. Schließlich kann es eine Weile dauern bis man etwas entdeckt.
Anhand des hellsten Sterns kann man sich gut orientieren und mit etwas Übung auch bekannte Sternbilder finden. Der Große und der Kleine Wagen sind besonders leicht zu erkennen, weil sie sehr helle Sterne besitzen. Die beiden Sterne am hinteren Ende des Großen Wagens heißen übrigens „Polweiser“. Wenn man sie miteinander verbindet und die Linie weiterführt, geht sie direkt zum Polarstern, der wiederum das Ende des kleinen Wagens markiert. Anhand dieser beiden Sternbilder kann man auch die anderen nach und nach enträtseln.
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17. November 2008
Tolle Weltraum Pics und Desktopbilder gibt es u.a. unter dem Link Hier finden Space Fans tolle Aufnahmen von Planeten, Gasnebeln und Sternen, die man gratis downloaden kann. Wer gern in fremde Spielewelten eintaucht, findet auf dieser Seite einen Link nach Tagoria- das Land der Helden oder kann in der Hölle gegen finstere Dämonen kämpfen. Möge die Macht mit den Tapferen sein!
Traumhaft schöne Bilder hat auch das weltberühmte Hubble-Teleskop während seiner Reisen um die Erde geschossen! Auf der englischsprachigen Seite steht dem User auch eine kleine Auswahl an Wallpapers zur Verfügung, mit denen er sich innerhalb weniger Sekunden in unbekannte Welten versetzen lassen kann.
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