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Weltraumbestattungen

7. Dezember 2008

Nicht jeder Mensch möchte nach seinem Tod in einem Sarg beerdigt oder als Asche in einer Urne zu Grabe getragen werden. Man kann daher seine Asche ins Meer streuen lassen um wieder eins mit der Quelle allen Lebens zu sein; wer genügend Kleingeld mitbringt, darf aber auch eine Reise ins Universum antreten. Zu diesem Zweck wird die tote Person zunächst verbrannt. Anschließend werden Teile der Asche in eine speziell angefertigte Urne gefüllt, diese bekommt einige Grundlebensdaten des Toten aufgeprägt und startet dann per Rakete ins All.
Die Wartezeiten sind lang, man sollte sich also beizeiten für eine solche Bestattung anmelden. Der Grundpreis liegt bei 25 000 Euro. Die Urne kreist für einige Zeit durch die Erdumlaufbahn und verglüht dann wie eine Sternschnuppe. Wer sich oder einen Angehörigen komplett ins Weltall bringen möchte, bezahlt bis zu 500 000 Euro! Einige deutsche Bestattungsunternehmen bieten die Organisation einer solchen Zeremonie an, durchgeführt werden Weltraumbestattungen allerdings nur in den USA.

Ob sich diese extravagante Form der Abschiednahme auch bei uns durchsetzt ist zweifelhaft, weil die ganze Prozedur sehr aufwändig ist. Bürokratie, Vorbereitung und Transport des Toten sowie der Flug selbst beanspruchen viel Zeit. Die meisten Menschen wollen wahrscheinlich unauffälliger bestattet werden und ihren Angehörigen die Möglichkeit geben, sie weiterhin zu „besuchen“.

Weltraumgeschichte

6. Dezember 2008

Wann das Universum entstanden ist, kann niemand ganz genau sagen. Fakt ist aber, dass die Weltraumgeschichte mit dem Urknall begann. Seitdem dehnt sich das All mit hoher Geschwindigkeit aus. Das sogenannte Urschwungmodell vertritt Theorien, wonach Raum und Zeit bereits vorher existiert hätten und nur die Materie neu hinzugekommen ist. Der amerikanische Astronom Edwin Hubble, nach dem auch das gleichnamige Teleskop benannt ist, entdeckte in den 1920er Jahren, dass sich die Galaxien immer mehr voneinander entfernen und sich das Universum ausdehnt. Demzufolge muss es früher dichter, kleiner und heißer gewesen sein.

Vor dem Urknall sollen große Mengen chemischer Elemente wie Wasserstoff, Helium und Lithium existiert haben, die sich noch heute in nachleuchtenden „Urknall-Lichtblitzen“ befinden. Diese kosmische Hintergrundstrahlung kommt von unvorstellbar weit her und aus allen Richtungen. Da sie sich in ihrer Zusammensetzung seit Milliarden Jahren nicht verändert hat, bietet sie Forschern einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Weltraums. Das Licht gibt darüber hinaus die Sicht auf Objekte aus dieser Zeit frei und zeigt, dass sich Galaxien aus unregelmäßigen Wolken gebildet haben. Das Universum ist also in Bewegung und wird sich auch künftig weiterentwickeln.

Weltraumgeschichten

5. Dezember 2008

Das Universum übt seit Anbeginn der Menschheit einen besonderen Reiz auf uns aus und ist Schauplatz zahlreicher Mythen und Geschichten. Große und kleine Weltraumforscher begeistern sich seit Jahrzehnten für die Abenteuer von Perry Rhodan oder Captain Picard und seiner Crew vom Raumschiff Enterprise. Jeder entwirft sein eigenes Bild von der Welt da draußen, obwohl die wenigsten Menschen die Erde je verlassen. Viele sind der Meinung, dass es außer uns noch andere Zivilisationen geben muss und das All irgendwann sein Ende erreicht. Noch dehnt es sich aus, aber auch im Nichts ist nicht endlos Platz!

Viele Buchautoren haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, Kinder mit bunten und lustigen Geschichten an das komplexe Thema Weltraum heranzuführen. Innerhalb der Buchreihe „Leselöwen“ des Loewe Verlags ist beispielsweise unter dem Titel Weltraumgeschichten ein Kinderbuch erschienen, das kleine Leseanfänger ab 7 Jahren in den Kosmos entführt. Die kurzen Erzählungen von Klaus-Peter Wolf sind in Großdruckschrift verfasst und mit vielen farbigen Bildern gestaltet. Da treffen Prinzen, Astronauten und Außerirdische aufeinander, fremde Planeten müssen erobert und gefährliche Missionen bestanden werden. Es darf ordentlich mitgefiebert werden, aber ein Happy End ist (fast) sicher!

Weltraumkrieg

4. Dezember 2008

Die Chinesen haben in der Raumfahrt gehörig aufgeholt und arbeiten nun an der Entwicklung technologisch ausgefeilter Weltraumwaffen. Zur Zeit wird an Laserkanonen geforscht, die Satelliten bereits im All unschädlich machen können. Experten betonen, dass diese Geräte nur der Abschreckung dienen und man keinen Weltraumkrieg provozieren wolle. Westlichen Forschern zufolge haben die Chinesen bei ihren Raumfahrtprojekten aber sehr wohl militärische Ziele im Hinterkopf; der aus der Dongfeng-31-Rakete entwickelte Satellitenträger wäre in der Lage, feindliche Raketen nicht nur abzuwehren sondern auch zu zerstören.

Es ist daher zu befürchten, dass ein dritter Weltkrieg nicht nur zu Land, Wasser und Luft, sondern zusätzlich über dass All ausgetragen werden könnte. Die Raumforschung hat viele wichtige Dinge, wie z.B. den EAN-Code oder den Herzschrittmacher hervorgebracht. Die Entwicklung von Space-Waffen könnte jedoch die gesamte Welt zerstören und überschreitet die Grenzen zwischen Sicherheitsmaßnahme und Machtspielerei bei Weitem! Es bleibt abzuwarten, ob solche Waffen je zum Einsatz kommen( müssen)!

Weltraummüll

3. Dezember 2008

Die Raumfahrt wird zunehmend durch Weltraummüll und Mikrometeoriten bedroht. Im Oktober soll die US- Raumfähre Atlantis zum Hubble-Teleskop fliegen um dort einige Reparaturen vorzunehmen und könnte mit einem der über 600 000 Objekte von 1cm Durchmesser und mehr zusammenstoßen, die um die Erde kreisen. Nur etwa 13 000 dieser Teile können auf ihrer Flugroute verfolgt werden. Ausgediente Satelliten und Raketenbestandteile sind die Hauptverursacher des Schrotts. Sie zerbrechen irgendwann einfach oder gehen bei Kollisionen bzw. Unfällen kaputt.

Die meisten Teile sind klein, aber dennoch gefährlich, weil sie mit bis zu 36 000 km/h durchs All rasen! Diese Schnelligkeit kommt durch die Differenzgeschwindigkeit zwischen dem Schrott und einem arbeitenden Satelliten zustande, sie liegt bei ca. zehn Kilometern pro Sekunde. Deshalb kann selbst ein mikroskopisch kleines Teilchen die kinetische Energie einer Handgranate haben.

Hinzu kommt, dass sich der Müll in seiner Umlaufbahn immer mehr der Erde nähert. Einige Teile verglühen in der Atmosphäre, andere stürzen ins Meer oder auf festen Grund, was verheerende Auswirkungen haben kann. Die Entwicklung wiederverwendbarer Raumfahrzeuge steckt noch in den Kinderschuhen, wird aber eines Tages helfen können, die Entstehung von neuem Weltraummüll zu vermeiden.

Weltraumposter

2. Dezember 2008

Es gibt viele Möglichkeiten, kahle Wände zu verschönern und der Wohnung oder dem Büro einen persönlichen Anstrich zu verleihen. Poster sind eine preiswerte Alternative zu eingerahmten Bildern und lassen sich nach Belieben austauschen. Auf bemannten Weltraummissionen und Shuttleflügen sind zahlreiche Aufnahmen von Sternen, Galaxien und Planeten, aber auch Wetterphänomenen und den Raumfahrzeugen selbst entstanden, die später zur Grundlage für Postermotive werden.
Interessierte können die „übergroßen Fotos“ in Schreibwarenläden, Musikshops oder über das Internet erwerben. Zudem bieten zahlreiche Webseiten Bilder zum kostenlosen Herunterladen, die sich der Nutzer anschließend als Weltraumposter ausdrucken und vergrößern lassen kann. Unter dem Link planetenkrieger.de/allbilder/bilder6/bilder6.html finden sich viele schöne Bilder für den Desktop. Wer direkt Poster aus der Raumfahrt und Raumforschung bestellen möchte, kann dies unter dem Link

europäische Weltraumbehörde

1. Dezember 2008

Zwar gab es bereits einige Missionen in den Weltraum, allerdings sind nach wie vor viele Geheimnisse unergründet. Eines der größten Geheimnisse ist die Antwort auf die Frage, wie denn die Planeten, insbesondere die Erde und das gesamte Sonnensystem entstanden seien. Antworten auf diese und ähnliche Fragen erhoffen sich die Wissenschaftler durch die Erkundung des Weltraumes. Zu den Missionen, welche in den nächsten Jahren geplant sind, gehören an erster Stelle die Flüge zum Mond.
Allerdings haben sich bisher nur die USA und Russland konkret dazu geäußert. Dort sind die bemannten Flüge bis 2020 geplant. Auch China, Indien und Japan planen die Erkundung des Erdtrabanten. Doch von europäischer Seite wurden bisher keine Pläne in dieser Richtung laut. Aus diesem Grund kritisierte der ehemalige ESA-Astronaut die Vorgehensweise der Europäischen Weltraumorganisation. Diese dürfe sich nicht vor den neuen Wegen verschließen und müsse sich ebenfalls an den Missionen zum Mond beteiligen. Nötig dafür sei eine Zusammenarbeit auf der gesamteuropäischen Ebene. Er äußerte sich zum Ende der Raumfahrtkonferenz ‚To Moon and beyond‘ kritisch über die Verschenkung der vorhandenen Ressourcen in Europa. Allerdings könne die ESA-Ministerkonferenz, die ihren Sitz in den Haag und ab November die Entscheidungshoheit auf diesem Gebiet hat, eine Entscheidung in die richtige Richtung treffen.

Die europäische Weltraumbehörde dürfe sich nicht länger hinter den großen Konkurrenten verstecken. Man dürfe sich nicht mehr nur auf die Kosten-Nutzen-Frage stützen, dadurch könnten keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden.

erster Weltraumspaziergang

30. November 2008

Der erste Mensch, der einen Weltraumspaziergang gemacht hat, war ein Russe namens Alexei Leonow. Damit ging er in die Geschichte ein. Allerdings wurde Neil Armstrong weitaus bekannter, denn er war der Mensch, der den ersten Mondspaziergang gemacht hat. Allein in diesem Umstand zeigt sich bereits der erbitterte Kampf der beiden Großmächte zu der Zeit des Kalten Krieges. Jeder wollte erster sein und die andere Macht übertrumpfen.

Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Zwar besitzen sowohl die USA als auch Russland nach wie vor eine gewisse Hoheit, was das Reisen in den Orbit angeht, aber andere Mächte ziehen nach. So strebt China, welche als drittes Land 2003 den ersten Taikonauten in den Weltraum schickte, ebenso wie die anderen beiden Mächte einen bemannten Flug zum Mond an. Ziel dieser Mission soll der erste Chinese auf dem Mond sein. Die drei Taikonauten, wie sie genannt werden, sind bereits ausgewählt. Die Mission Shenzhou 7 soll drei Tage dauern, danach sollen die Weltraumfahrer heil zur Erde zurück kehren. Es wird ein erster Weltraumspaziergang für die Chinesen und für den Kampfpiloten Zhai Zhigang. Ein Weltraumsatellit soll Bilder von dem Spaziergang machen.

Der Kampf um die Erschließung des Weltraumes und des Mondes geht in die nächste Runde und China festigt seinen Anspruch, neben der USA und Russland die dritte Großmacht zu sein.

Weltraumvideos

29. November 2008

Wer sich für unser Sonnensystem an sich und für den Weltraum im Allgemeinen interessiert, der kann sich auf vielfältige Arten über alles, was dazu gehört, informieren. Allerdings sind die Informationen nicht selten einfach von anderen übernommen und nicht ausreichend belegt. Wer sich nicht auf diese Informationen einlassen möchte, der kann jetzt auf die kostenfreie Informationsseite der NASA zugreifen.

Bis vor einiger Zeit war die Seite der NASA, auf welcher man sich schon länger die auf den Weltraummissionen gesammelten Informationen und Bilder ansehen konnte, sehr unübersichtlich. Doch das Konzept hat sich geändert. Unter dem Link nasaimages.org sind Bilder, Informationen und Animationen zu finden, die den Weltraum darstellen und die Erscheinungen erläutern. Auf diese Seite haben alle Zugriffsrechte, die sich für dieses Thema interessieren. Zusätzlich können Nutzer Weltraumvideos ansehen, die z. B. das Anfangsstadium der Planetenentstehung zeigen. Das besondere an der Seite ist, dass alle Bilder und Informationen wissenschaftlich abgesichert sind, was ein Rumstöbern noch schöner macht.

Eine weitere Innovation stellt die Großzügigkeit der Weltraumbehörde NASA dar, denn die auf der Homepage enthaltenen Informationen, zu denen auch die Bilder und Videos gehören, dürfen von den Besuchern der Seite kostenlos weiter verwendet werden. Die Aufteilung macht ein angenehmes Stöbern möglich, denn man kann die Suche nach den Kriterien was, wo, wer, wann gestalten. Die NASA stellt dadurch die Weiche für ein weitgrößeres Interesse an den unbekannten Weiten des Orbits, als es bisher schon vorhanden war.

Weltraumstationen

28. November 2008

Die nächste Weltraummission steht schon wieder auf dem Plan. Diesmal wollen die Russen mit einer bemannten Sojuskapsel in den Orbit starten. Das allein wäre nicht besonders neu, dass sich allerdings ein Tourist an Bord der Kapsel befindet, mutet schon einigermaßen sonderbar an.

Der Amerikaner Richard Garriott, seines Zeichens Sohn eines amerikanischen Astronauten, erkaufte sich seinen Platz in der Mission für 30 Millionen Dollar. Dafür darf er an der zehntägigen Expedition teilnehmen, die sich auf den Weg zur internationalen Raumstation ISS macht. Garriott erfüllt sich damit einen lebenslangen Traum. Er wollte schon immer in den Weltraum, konnte allerdings wegen seiner schlechten Augen nicht selber Astronaut werden. Der Computerspiel-Designer reiht sich nun in den neuesten Trend, das All als Ziel für Touristen zu nutzen, die sich die Reise dorthin leisten können, zu nutzen. Und der Trend boumt. Es werden sogar schon Pläne laut, in den nächsten zwanzig Jahren Flüge speziell für Weltraumtouristen anzubieten. In dieser Zeit sollen zudem auch weitere Weltraumstationen entstehen, in denen sich die Menschen aufhalten können.

Auch der Vater Garriotts nimmt indirekt an der Mission teil. Er wolle sich in der Zeit des Weltraumfluges in der russischen Kontrollstation aufhalten und dadurch seinem Sohn bei der aufregendsten Reise seines Lebens beistehen. Owen Garriott bereiste im Jahr 1973 die Weltraumstation Skylab und erfüllte sich seinen ganz persönlichen Traum.

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