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Archiv der Kategorie ‘News‘

Weltraumbier

Samstag, den 10. Januar 2009

In Japan wurde jetzt erstmals Weltraum-Bier gebraut. Die Brauerei Sapporo Breweries ließ verlauten, dass die Gerste für dieses bisher einzigartige Experiment in einem russischen Forschungslabor auf der Internationalen Weltraumstation ISS gewachsen sei, aber dennoch nach den ursprünglichen Methoden des Bierbrauens verfahren wurde. Das Bier wurde nicht als Massenprodukt gebraut und es wir im Januar 2009 nur 30 Personen, welche per Losglück ausgesucht werden, möglich sein von den insgesamt 100 Litern ein paar wenige Tropfen kosten zu dürfen. Wie in vorangegangenen Test bewiesen, sei das Bier ohne jegliche Bedenken zu genießen und wird nun der Forschung zur Verfügung gestellt. Das sei aber nicht weiter schlimm, denn das Weltraum-Bier unterscheidet sich geschmacklich nicht von anderen Bieren.

Weltraumorganisation

Donnerstag, den 8. Januar 2009

Das Ozonloch über dem Südpol hat sich der Europäischen Weltraumorganisation ESA zufolge wieder vergrößert. Gemessen wurde die jetzige Fläche von 27 Millionen km² von SCIAMACHY, einem sogenannten Absorptionsspektrometer, der auf dem 2002 gestarteten ENVISAT- Satelliten angebracht ist. Die Ozonschicht filtert normalierweise die krebsauslösende ultraviolette Strahlung aus dem Sonnenlicht. Ihre Dichte ist temperaturabhängig. Industriechemikalien wie z.B. polychlorierte Kohlenwasserstoffe bleiben noch Jahre nach ihrem Verbrauch in der Erdatmosphäre hängen und bewirken, dass sich Ozon in Sauerstoff aufspaltet. Damit wird die Ozonschicht immer dünner und strahlungsdurchlässiger. Der Mensch kann sich dann nur noch durch strahlenabweisende Kleidung und Sonnencreme mit enorm hohem Lichtschutzfaktor gegen Hautkrebs schützen- keine schöne Prognose, ganz gleich ob man Sonnenanbeter ist oder nicht!

Weltraumtemperatur

Dienstag, den 23. Dezember 2008

Der Teilchenbeschleuniger LHC in Genf wurde unlängst als „Urknallmaschine“ und „größtes Experiment der Menschheit“ gefeiert. Jetzt erschüttert allerdings eine Pannenserie die Forschungsmaschine. Durch ein defektes Starkstromkabel entwich erst kürzlich Helium, das im Kühlsystem gebraucht wird. Nun muss LHC von seiner Betriebstemperatur -271,3 Grad auf Plusgrade erwärmt werden um reparabel zu sein. Anschließend muss die Betriebstemperatur wieder auf die die (fast) Weltraumtemperatur sinken, damit der Beschleuniger seine Arbeit aufnehmen kann. Er soll simulieren und herausfinden, was nach dem Urknall geschah und woraus die rätselhafte dunkle Materie besteht. Besonders sicher ist LHC allerdings nicht, die ersten Computerhacker haben sein Rechnersystem schon geknackt. Angeblich sind dabei keine Schäden entstanden, die Zeit wird zeigen ob das stimmt.

Europäische Weltraumorganisation

Donnerstag, den 11. Dezember 2008

Der Raumtransporter „Jules Verne“ hat seinen ersten Flug zur ISS erfolgreich überstanden und wieder Kurs auf die Erde genommen. Wie die europäische Weltraumorganisation ESA berichtete, soll das 10 Meter lange, unbemannte Fahrzeug am 29. September 2008 mitsamt Gepäck, ISS-Abfall und Wasser in die Erdatmosphäre eintauchen und dort verglühen. „Jules Verne“ hatte, beladen mit Nahrungsmitteln, Wasser und Treibstoff, am 3. April dieses Jahres an der Internationalen Raumstation angedockt und die Crew mit lebenswichtigen Dingen versorgt. Dieses Fahrzeug ist das größte in Europa entwickelte Raumschiff und wird auch Automated Transfer Vehicle( ATV) genannt.

europäische Weltraumbehörde

Montag, den 1. Dezember 2008

Zwar gab es bereits einige Missionen in den Weltraum, allerdings sind nach wie vor viele Geheimnisse unergründet. Eines der größten Geheimnisse ist die Antwort auf die Frage, wie denn die Planeten, insbesondere die Erde und das gesamte Sonnensystem entstanden seien. Antworten auf diese und ähnliche Fragen erhoffen sich die Wissenschaftler durch die Erkundung des Weltraumes. Zu den Missionen, welche in den nächsten Jahren geplant sind, gehören an erster Stelle die Flüge zum Mond.
Allerdings haben sich bisher nur die USA und Russland konkret dazu geäußert. Dort sind die bemannten Flüge bis 2020 geplant. Auch China, Indien und Japan planen die Erkundung des Erdtrabanten. Doch von europäischer Seite wurden bisher keine Pläne in dieser Richtung laut. Aus diesem Grund kritisierte der ehemalige ESA-Astronaut die Vorgehensweise der Europäischen Weltraumorganisation. Diese dürfe sich nicht vor den neuen Wegen verschließen und müsse sich ebenfalls an den Missionen zum Mond beteiligen. Nötig dafür sei eine Zusammenarbeit auf der gesamteuropäischen Ebene. Er äußerte sich zum Ende der Raumfahrtkonferenz ‚To Moon and beyond‘ kritisch über die Verschenkung der vorhandenen Ressourcen in Europa. Allerdings könne die ESA-Ministerkonferenz, die ihren Sitz in den Haag und ab November die Entscheidungshoheit auf diesem Gebiet hat, eine Entscheidung in die richtige Richtung treffen.

Die europäische Weltraumbehörde dürfe sich nicht länger hinter den großen Konkurrenten verstecken. Man dürfe sich nicht mehr nur auf die Kosten-Nutzen-Frage stützen, dadurch könnten keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden.

Weltraumfolie

Samstag, den 15. November 2008

Für die olympischen Spiele in Peking hat ein Deutscher mehrere hundert Meter Weltraumfolie für einen gigantischen Wasserwürfel verbaut. Dieser ist quasi als Botschafter vom All aus zu sehen. Darüber hinaus dienen Folien mit Aufnahmen unseres Sonnensystems u.a. der Veranschaulichung des Lehrstoffs im Astronomieunterricht und als Orientierungshilfe für Wissenschaftler oder Sternforscher. Aber auch Drachen, die vor allem Kinder gern im Herbst steigen lassen, wurden früher oft aus amerikanischer Weltraumfolie hergestellt, die stark reflektierte. Diese „unbekannten Flugobjekte“ sorgten zuweilen für Aufsehen und riefen die Aufklärungshubschrauber des Militärs auf den Plan. Dieses Risiko besteht heute glücklicherweise nicht mehr, und Drachenfans können ihrem Hobby ungehindert nachgehen.

iss weltraumstation

Montag, den 20. Oktober 2008

Es ist kaum zu glauben, auch die International Space Station, kurz ISS, hat mit Schädlingen zu kämpfen. Und dabei macht es keinen Unterschied, dass sich die Weltraumstation gerade im All befindet. Es handelt sich jedoch nicht um Schädlinge im herkömmlichen Sinne, nein, die Rede ist von Computerviren, die die ISS befallen haben.
Die Viren bzw. das Virenprogramm gelten als ungefährlich. Es handelt sich um eine Software, welche Login-Daten für Computerspiele ausspioniert. Es gleicht einer Ironie, dass ausgerechnet ein solches Programm die Computer eine Weltraumstation bespitzelt, die für nicht wenige Spiele die notwendigen Informationen über das All liefert. Dies sei laut NASA auch nicht der erste Vorfall in dieser Richtung gewesen.
Wie die Viren in den Orbit gekommen sind, ist bisher ungeklärt. Es wird jedoch vermutet, dass die Laptops der iss weltraumstation entweder durch einen unsauberen USB-Stick oder durch einen infizierten Laptop verseucht werden konnten. Das Fortschreiten des Virenbefalles war auch nur möglich, da einige der Computer nicht mit einem Virenschutzprogramm ausgestattet waren. Für die Besatzung und für die Station besteht allerdings keine Gefahr, denn die Viren haben, nach Angaben eines Sprechers, lediglich die Computer befallen, welche für das Versenden von E-Mails und die Durchführung von Ernährungsexperimenten genutzt wurden.

Weltraumfaehre

Dienstag, den 7. Oktober 2008

Eines ist mal klar: die Raumfahrt im Allgemeinen befindet sich auf einem ansteigenden Ast. Die Technik entwickelt sich immer weiter, so dass immer mehr Missionen in weiter entfernte Gebiete des Alls gestartet werden können. Doch was ist mit dem Ausspruch: Schuster bleib bei deinen Leisten?
Diesen Satz hat sich die NASA nun zu Herzen genommen. Sie kehrt, wenigstens teilweise, zu ihren Ursprüngen zurück. Der erste Mensch, der den Mond betreten hat, war Neil Armstrong und er flog mit einem Space Shuttle der NASA. Diese strebt nun, fast 40 Jahre später, die erneute Landung von Menschen auf dem Mond an. In den vergangenen Jahren stand das Vorhaben zwar immer wieder auf dem Plan, bei der Umsetzung traten jedoch stets Probleme auf, die Umsetzung war nicht zu realisieren.
Doch jetzt hat die NASA den Entwurf der Weltraumfaehre Ares I genehmigt, die eigens für das ‚Projekt Mondflug‘ konzipiert wurde und wird.

Der Plan sieht vor, dass in 15 Jahren Astronauten in den Weltraum und bereits 5 Jahre später auf den Mond gebracht werden sollen. Damit könnte der alte Menschheitstraum erneut erfüllt werden. Denn noch immer gilt der Mond als nicht ausreichend erforscht. Die Wissenschaftler sehen sich nach wie vor Problemen gegenübergestellt, die zur Lösung des Besuches des Erdtrabanten bedürfen.

Allerdings sind noch lange nicht alle Schwierigkeiten mit Ares I geklärt. Zudem sind die meisten Bestandteile des Shuttles bisher nur am Computer entworfen. Auf die Wissenschaftler und die Ingenieure kommen demnach noch einige Anstrengungen zu, bevor der nächste Mensch einen Fußabdruck auf dem Mond hinterlassen kann.

Weltraumaufnahmen

Dienstag, den 30. September 2008

Einen Krater von 180 Metern Durchmesser haben amerikanische Geologen kürzlich auf der Halbinsel Yucatan entdeckt. Er wurde vermutlich vor 60 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag verursacht und könnte zum Aussterben der Dinosaurier geführt haben. Forscher gehen davon aus, dass der gigantische Felsblock aus dem All eine weltumfassende Staub-und Rauchwolke ausgelöst hat, die sich vor die Sonne geschoben und das Klima entscheidend verändert hat. Viele Tierarten waren nicht in der Lage sich anzupassen und starben.
Weltraumaufnahmen der Nasa halfen übrigens dabei, den mutmaßlich größten Einschlagkrater der Erde zu identifizieren. Der Meteorit bestand überwiegend aus Quarz und hat seine Spuren im Felsgestein der Erde hinterlassen. In der Arktis, Russland und dem amerikanischen Staat Iowa gibt es weitere Krater, die ebenfalls mit dem Sauriersterben in Verbindung gebracht werden.

Weltraumtourismus

Donnerstag, den 28. August 2008

Ab 2010 sollen die ersten (zahlungskräftigen) Touristen ins Weltall fliegen können. Madonna, die Queen of Pop, soll sich angeblich schon ein Ticket für einen Flug mit dem Virgin Galactic Raumflugzeug SpaceShipTwo gesichert haben. Der Trip kostet fast 200 000 Dollar, für Madonna wohl eher Peanuts. Die Passagiere dieser exklusiven Mission blicken nach einem fünfminütigen, schwerelosen Parabelflug in 110 km Höhe und einem atemberaubenden Sturzflug zurück auf eine Höhe von 17 km auf unseren blauen Planeten und das dahinterliegende, dunkle Universum. Die Flüge starten und landen vom „Spaceport America“ im US-Bundesstaat New Mexico. Nach zwei Stunden ist die Reise auch schon wieder vorbei.

Der Weltraumtourismus bietet ein riesiges Potential, 200 Personen haben den Flug bereits gebucht, weitere 85 000 Menschen sind vorgemerkt. Ein Weltraumabenteurer muss viel Geduld mitbringen, da in das Shuttle nur sechs Passagiere hineinpassen. Die Meisten werden also viele Jahre auf dieses einzigartige Erlebnis warten müssen. Weitere Projekte zu kommerziellen Reisen ins All befinden sich noch in der Entwicklungsphase.

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