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Archiv der Kategorie ‘Geschichte‘

Weltraum Geschichte

Montag, den 22. Dezember 2008

Der unbemannte Raumtransporter ATV( Automated Transfer Vehicle), der nach dem französischen Visionär und Science Fiction Autor Jules Verne benannt ist, hat Weltraum Geschichte geschrieben. Er dient zur Versorgung der Internationalen Raumstation ISS und ist das größte, technologisch anspruchsvollste Raumfahrzeug, das je gebaut wurde. Seine Arbeit wird vom Kontrollzentrum in Toulouse überwacht, Kopf des Projektes ATV ist die Europäische Weltraumorganisation ESA.

Der Transporter wiegt 21 Tonnen und bleibt zunächst für 6 Monate am russischen Modul Swesda der ISS angedockt. Dann kehrt der Raumtransporter mit Abfällen in die Erdatmosphäre zurück, wo er verglüht. An der Entwicklung und Produktion von Jules Verne sind auch deutsche Außenstellen der EADS Space Transportation Company in Bremen beteiligt gewesen. Das Fahrzeug ist mit einem besonderen Weltraum-GPS-System ausgestattet und verfügt über einen Bordcomputer, der im Notfall die Flugsteuerung übernimmt. Der Transporter bringt u.a. Wasser, Sauerstoff, Treibstoff und Lebensmittel zur Besatzung der ISS, die ohne einen solchen intergalaktischen Versandservice verloren wäre.

Weltraumgeschichte

Samstag, den 6. Dezember 2008

Wann das Universum entstanden ist, kann niemand ganz genau sagen. Fakt ist aber, dass die Weltraumgeschichte mit dem Urknall begann. Seitdem dehnt sich das All mit hoher Geschwindigkeit aus. Das sogenannte Urschwungmodell vertritt Theorien, wonach Raum und Zeit bereits vorher existiert hätten und nur die Materie neu hinzugekommen ist. Der amerikanische Astronom Edwin Hubble, nach dem auch das gleichnamige Teleskop benannt ist, entdeckte in den 1920er Jahren, dass sich die Galaxien immer mehr voneinander entfernen und sich das Universum ausdehnt. Demzufolge muss es früher dichter, kleiner und heißer gewesen sein.

Vor dem Urknall sollen große Mengen chemischer Elemente wie Wasserstoff, Helium und Lithium existiert haben, die sich noch heute in nachleuchtenden „Urknall-Lichtblitzen“ befinden. Diese kosmische Hintergrundstrahlung kommt von unvorstellbar weit her und aus allen Richtungen. Da sie sich in ihrer Zusammensetzung seit Milliarden Jahren nicht verändert hat, bietet sie Forschern einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Weltraums. Das Licht gibt darüber hinaus die Sicht auf Objekte aus dieser Zeit frei und zeigt, dass sich Galaxien aus unregelmäßigen Wolken gebildet haben. Das Universum ist also in Bewegung und wird sich auch künftig weiterentwickeln.

erster Weltraumspaziergang

Sonntag, den 30. November 2008

Der erste Mensch, der einen Weltraumspaziergang gemacht hat, war ein Russe namens Alexei Leonow. Damit ging er in die Geschichte ein. Allerdings wurde Neil Armstrong weitaus bekannter, denn er war der Mensch, der den ersten Mondspaziergang gemacht hat. Allein in diesem Umstand zeigt sich bereits der erbitterte Kampf der beiden Großmächte zu der Zeit des Kalten Krieges. Jeder wollte erster sein und die andere Macht übertrumpfen.

Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Zwar besitzen sowohl die USA als auch Russland nach wie vor eine gewisse Hoheit, was das Reisen in den Orbit angeht, aber andere Mächte ziehen nach. So strebt China, welche als drittes Land 2003 den ersten Taikonauten in den Weltraum schickte, ebenso wie die anderen beiden Mächte einen bemannten Flug zum Mond an. Ziel dieser Mission soll der erste Chinese auf dem Mond sein. Die drei Taikonauten, wie sie genannt werden, sind bereits ausgewählt. Die Mission Shenzhou 7 soll drei Tage dauern, danach sollen die Weltraumfahrer heil zur Erde zurück kehren. Es wird ein erster Weltraumspaziergang für die Chinesen und für den Kampfpiloten Zhai Zhigang. Ein Weltraumsatellit soll Bilder von dem Spaziergang machen.

Der Kampf um die Erschließung des Weltraumes und des Mondes geht in die nächste Runde und China festigt seinen Anspruch, neben der USA und Russland die dritte Großmacht zu sein.

Geschichte Weltraumfahrt

Dienstag, den 25. November 2008

Einen Überblick über die Geschichte der Raumfahrt kann sich jeder holen, der sich dafür interessiert. Möglichkeiten bieten verschiedene Internetseiten, Informationsforen oder auch Bücher. Zudem sind Filme und Dokumentationen erhältlich, die genauer auf dieses Thema eingehen. Doch ist die Geschichte schon abgeschlossen? Oder kommen noch weitere Ereignisse auf die Menschheit zu, um welche die chronologische Abfolge der Ereignisse dann erweitert werden muss?

Den nächsten Eintrag wird China wohl bekommen. Die Chinesen planen einen dreitägigen Ausflug in das All, die Mission Shenzhou 7, bei welchem erstmals ein Ausstieg in den freien Weltraum von Seiten der Chinesen geplant sei. Sicher, andere Länder haben diesen Schritt bereits hinter sich gebracht, allerdings bedeutet es immer eine große Herausforderung für die Entwickler, Planer, usw. und die Teilnehmer der Weltraummission, sich in den Weltraum zu begeben. Es kann immer zu Komplikationen kommen, die vorher nicht absehbar waren. Die Geschichte Weltraumfahrt soll nun auch von den Chinesen geprägt werden, haben doch bisher sowohl die Amerikaner als auch die Russen die meisten Missionen bestritten und demnach eine Monopolstellung, die jedoch langsam wackelt, auf diesem Sektor.

Wie sich die Weltraumfahrt im Allgemeinen weiterentwickeln wird, ist bisher noch einigermaßen unklar. Allerdings gehen die Bestrebungen hin zu der Erschließung der uns unbekannten Weiten und deren Besiedlung, wenigstens teilweise.

Laika Weltraum

Donnerstag, den 20. November 2008

Die Mischlingshündin Laika war das erste Lebewesen im All. Am 3. November 1957 flog sie mit der Sputnik 2 in den Orbit. Einige Stunden nach dem Start starb sie allerdings, vermutlich an Überhitzung und Stress. Dennoch gilt die Mission als Erfolg. Laika war als Streunerin in den Straßen Moskaus aufgegriffen worden und hieß eigentlich Kudrjawka( dt.: Löckchen). Der Name Laika geht auf eine russische Jagdhundrasse zurück. Ursprünglich waren drei Hündinnen für die Mission vorbereitet worden, damit immer ein Ersatzhund das Training übernehmen konnte.
Die Hunde wurden in immer kleineren Käfigen gehalten um sie an die engen Raketen zu gewöhnen. Sie absolvierten außerdem Testflüge und wurden auf Ihre Tauglichkeit, Schwerelosigkeit zu ertragen geprüft. Laika verbrachte bereits die letzten drei Tage vor dem Abflug in ihrer Raumkapsel. Nach dem Start regulierten sich ihr Puls und ihre Werte zunächst, man geht aber heute davon aus, dass sie infolge schlechter Wärmeisolierungen an der Rakete nach wenigen Stunden starb.
Ihre „Kolleginnen“ Belka und Strelka kehrten drei Jahre später lebend von einem Raumflug zurück. An den Tieren konnte damit erstmalig getestet werden, wie Lebewesen auf Schwerelosigkeit reagieren. Später wurde der weltberühmten Laika Weltraum in Form einer Gedenktafel, eigener Briefmarken und Laika-Schokolade gedacht. Auch in der Literatur wird ihre Reise ins All oft thematisiert.

raumfahrt weltraum

Sonntag, den 26. Oktober 2008

Denkt man an die unendlichen Weiten des Weltraums, dann verbindet man dies automatisch mit Raumschiffen, Erkundungstouren und Abenteuern. Es gehört jedoch noch weit mehr dazu. Hinter den Begriffen raumfahrt weltraum verbirgt sich ein komplexes System von ineinander greifenden Mechanismen, die es ermöglichen, der ‚Welt‘ außerhalb unserer bekannten Grenzen einen Besuch abzustatten.
Viele Einrichtungen haben sich auf die Raumfahrt spezialisiert. Zu den bekanntesten gehören die NASA und die ESA. Beide Einrichtungen schicken sowohl bemannte als auch unbemannte Raumschiffe in den Orbit. Anhand der erhobenen Daten können dann die Wissenschaftler auf der Erde ihr Wissen rund um das Weltall und die Entstehung der Erde erweitern. Der erste bemannte Raumflug zu einem anderen Stern fand im Jahr 1969 statt und bildete den ersten Höhepunkt in der Geschichte der bemannten Raumfahrt. Es sollte allerdings nicht bei diesem einen Höhepunkt bleiben. Es folgten viele weitere und auch in der heutigen Zeit starten immer wieder bemannte Raumflüge. Allerdings haben sich die Programme immer weiter entwickelt, so dass immer größere Entfernungen zurück gelegt werden können. Wohin uns die Raumfahrt noch bringen wird, ist schwer zu sagen, Träume sind jedoch nach wie vor erlaubt.

Weltraumfluges

Donnerstag, den 9. Oktober 2008

Mit der ersten Mondlandung im Jahr 1969 erfüllte sich die Menschheit einen der größten Träume überhaupt. Wir konnten erfahren, wie der Mond beschaffen ist und endlich das alte Mysterium bannen, der Mond sei aus Käse oder ein Mann befinde sich in oder auf ihm. Doch das war nicht das einzige Geheimnis, mit welchem wir uns im Bezug auf den Weltraum beschäftigen. Gibt es einen Planeten, auf dem sich ebenfalls Leben befindet? Wie weit geht der Weltraum? Wie ist alles entstanden? An diesen Fragen werden wir noch lange arbeiten müssen, allerdings kommen wir einigen Antworten stückchenweise näher.
Und was sind die Gründe für die Stück für Stück Annäherung an die Entdeckung? Die Menschheit ergründet immer mehr den Weltraum und erschließt diesen nach und nach für sich. Natürlich sind die Entfernungen, bedenkt man die mutmaßlichen Ausdehnungen des Universums, eher begrenzt aber in diesem Bereich geben wir uns die größte Mühe, alle möglichen Erkenntnisse über die unbekannten Weiten zu gewinnen. Und Dank der Entwicklung des Weltraumfluges bieten sich uns auch die Gelegenheiten dazu. Und bei dem, was alles noch in Zusammenhang mit der Erschließung und der vermeintlichen Besiedlung des Weltraumes bzw. unserer näheren intergalaktischen Umgebung geplant ist, können wir zuversichtlich sein, dass die Suche nach den Geheimnissen, welche der Nachthimmel für uns bereit hält, noch lange nicht beendet ist.

Erlebnis Weltraum

Mittwoch, den 8. Oktober 2008

Der im Vogtland geborene Siegmund Jähn startete als erster Deutscher ins Weltall. Seine Erfahrungen und Erlebnisse hat er in dem Buch „Erlebnis Weltraum“ festgehalten, das 1983 im Berliner Militärverlag der DDR veröffentlicht worden war. Darin erfährt der Leser allerlei Wissenswertes über die Entwicklung des Flugwesens und der Raumfahrt. Der gelernte Buchdrucker erzählt, wie er über Umwege zur Luftwaffe kam und schließlich zum Kosmonauten ausgebildet wurde.
Während seines siebentägigen Aufenthalts im All vom 26. August bis zum 03. September 1978 flog er 125 Mal um die Erde und führte zahlreiche Experimente, u.a. zu den Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Organismus, das Zellwachstum sowie Untersuchungen zur Kristallisation( Verhärtungsvorgänge, die bei einem Stoff Kristallbildung verursachen) durch. Siegmund Jähn war ein Kosmonaut der 1. Stunde, da es mit der Raumfahrt erst in den 60ger Jahren entscheidend voranging. Seine Memoiren geben einen guten Einblick in die Geschichte dieses Wissenschaftszweigs und verdeutlichen, wie rasant sich die Raumfahrt in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat.

Challenger Weltraum

Montag, den 22. September 2008

Die Challenger Weltraum Fähre der Nasa startete 1983 ins All. Ihren Namen erhielt sie von dem Forschungsschiff HMS Challenger, das für meereskundliche Fahrten eingesetzt wurde und zwischen 1872 und 1876 als erstes Dampfschiff um den Globus fuhr. Die Challenger Raumfähre war insgesamt 69 Tage in der Erdumlaufbahn unterwegs und hat während dieser Zeit neun vollständige Flüge absolviert, bei denen sie unseren Planeten 987 Mal umkreisen konnte. Am 28. Januar 1986 sollte die Raumfähre zu einer weiteren Mission aufbrechen, dabei zerbrach sie in 15 km Höhe in ihre Einzelteile, und alle sieben Astronauten starben. Dieser bis dahin schwerste Unfall in der amerikanischen Geschichte der Raumfahrt ging als Challenger-Katastrophe um die Welt und hatte zur Folge, dass die Nasa ihr Shuttle-Programm vorübergehend einstellte.

Die Kapsel der Astronauten hatte das Unglück überstanden, sie kamen erst ums Leben als sie auf dem Atlantik aufschlugen. Seitdem sind die Sicherheitsvorkehrungen bei Raumflügen, die Baupläne und Materialien der Raketen sowie ihre Testprogramme entscheidend erweitert worden, damit sich ein solches Unglück nicht wiederholt.

Mondlandung Weltraum

Samstag, den 20. September 2008

Die erste bemannte Mondlandung Weltraum am 21. Juli 1969 mit Neil Armstrong als erstem Spaziergänger war ein Meilenstein in der Geschichte der Raumfahrt. Drei Jahre zuvor hatte die russische Mondsonde Luna 9 als erster Flugkörper erfolgreich auf dem Erdtrabanten aufgesetzt. Der erste deutsche Astronaut, der seine Raumkapsel verließ, war übrigens Thomas Reiter. Er hat 1995 auf der Raumstation MIR gearbeitet und 179 Tage im All verbracht. 2006 war er noch einmal für 166 Tage „auf Mission“ bei der Internationalen Raumstation ISS.
Inzwischen holen aber auch die Asiaten in der Raumforschung auf. Japan plant für das Jahr 2025 den ersten bemannten Flug zum Mond. Das nächste große Projekt wird ein Flug zum Mars sein. Laut Thomas Reiter müssen aber alle Nationen zusammenarbeiten, um dieses aufwändige Projekt umzusetzen. In 25-30 Jahren soll dann die erste Marslandung möglich werden.

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