Archiv der Kategorie ‘Forschung‘

Weltraum einzigartig

Montag, den 6. Oktober 2008

Wir haben gerade erst angefangen unser Sonnensystem zu erforschen. Seine unermessliche Weite macht den Weltraum einzigartig. Wir haben bisher Planeten, Sterne, Galaxien und schwarze Löcher entdeckt. Was außerhalb des Sonnensystems liegt, entzieht sich noch immer unserer Kenntnis. Laut Albert Einstein ist das Universum geschlossen, aber unbegrenzt. Aufgrund der Fluchtbewegung der Galaxien nimmt die Dichte des Alls immer weiter ab. Es bestand zunächst aus reiner Energie und ist von Atomkerngröße langsam angewachsen.

Es wird sich, laut Experten, immer weiter ausdehnen, bis in ca. 100 Billionen Jahren alle Sterne verglüht oder zu weißen, matten Zwergen geworden sind. Danach werden sich alle Körper des Universums auflösen bis nur noch der der dunkle Raum und die schwarzen Löcher übrig bleiben. Wenn diese in unvorstellbar langer Zeit ebenfalls verdampft sind, ist das All ein kalter, leerer Ort, der weiter expandiert. Die Forscher schließen aber nicht aus, dass sich Tochteruniversen bilden und abnabeln, in denen vielleicht eines Tages neue Himmelskörper und neues Leben entstehen.

Weltraumaufzug

Freitag, den 3. Oktober 2008

Wer hätte einmal gedacht, dass diese Option überhaupt einmal in Erwägung gezogen wird? Jetzt planen Wissenschaftler der NASA doch tatsächlich die Installation von einem Weltraumaufzug als Möglichkeit, eine größere Anzahl von Menschen innerhalb einer kurzen Zeit, für Weltraumverhältnisse, in den Orbit zu bringen.
Doch keine Angst, so schnell schießen die Preußen nicht. Es handelt sich bisher lediglich um eine Idee bzw. Vorstellung, die allerdings erst im kommenden Jahrhundert eine realistische Umsetzungschance hätte. Es mutet zwar wie Science Fiction an, für die Wissenschaftler steht die Möglichkeit der Umsetzung jedoch nicht in Frage. Das Konzept, welches von David Smitherman vom Büro für fortschrittliche Projekte am Marshall-Raumflugzentrum der NASA vorgestellt wurde, sieht eine Verbindung von der Erde zu einer im Weltraum befindlichen Plattform durch ein Kabel vor. An diesen Kabeln, die selbstverständlich von ihrer Beschaffenheit an die vorherrschenden Bedingungen angepasst werden, sollen sich Fahrzeuge hoch und runter bewegen, die den Menschen als eine Art Weltraumtaxi dienen. Es bedarf jedoch noch vieler Nachforschungen und Vorbereitungen, bis ein solches Vorhaben umgesetzt werden oder auch nur als fester Plan gelten kann. Sollte es allerdings möglich sein, auf diese Weise in den Orbit zu gelangen, erhält der Begriff Weltraumtourismus doch gleich eine andere Bedeutung.

Temperatur Weltraum

Freitag, den 12. September 2008

Nach der Temperatur Weltraum wird immer wieder gefragt. In unserem Sonnensystem herrscht, vereinfacht gesagt, ein absolutes Vakuum. Daher gibt es dort auch keine Temperatur in dem Sinne, weil diese ein umgebendes Medium braucht, das die Temperatur annehmen kann. Sonnenstrahlen enthalten zwar jede Menge Energie, aber es gibt nichts, was sie aufwärmen könnten. Würden sie allerdings auf Materie treffen, könnte sie diese sofort aufheizen und verbrennen. Die Kälte im Weltraum wird über die Strahlungstemperatur gemessen. Sie liegt bei 2, 725 Grad Kelvin, was -270,425 Grad Celsius entspricht. Sie nähert sich also dem „absoluten Nullpunkt“ an, der bei -273, 15 Grad Celsius liegt. Für erdähnliches Leben ist es im Sonnensystem daher zu kalt. Wie es in anderen Bereichen des Universums aussieht, ist noch unerforscht.

Mars Weltraum

Samstag, den 6. September 2008

Der rote Planet übt vor allem wegen seiner erdähnlichen Struktur eine große Faszination auf uns aus. Die Raumsonde Phoenix soll nun die Nordpolarregion des Mars erkunden und dort ein Chemielabor in Betrieb nehmen. In früheren Zeiten hat es auf dem Mars nachweislich Wasser gegeben, und Phoenix wird bei der Suche nach einfachen Organismen die Vorarbeit übernehmen. Inzwischen sind große Teile des Planeten ausgetrocknet, in den arktischen Gebieten und ihrer Umgebung sind allerdings immer noch große Wassermengen gespeichert. In der eisfreien „Sommerzeit“ gilt es daher Organismen zu finden, die in diesem Wasserlager leben oder als Fossilien Aufschluss über ehemalige Lebensformen geben können.

Das Landegebiet für die Phoenix war zunächst mit dem sogenannten Mars Reconnaissance Orbiter untersucht worden. Dabei entdeckten Forscher einen Staubteufel, eine Wettererscheinung, die normalerweise in Äquatornähe des Planeten auftritt. Diese Wirbel signalisieren den Beginn der Sommersaison und treten dann recht häufig auf. Mit einem Roboterarm wird Phoenix Gräben ziehen und Boden- bzw. Eisproben sammeln. Darüber hinaus soll die Existenz essentieller chemischer Elemente geprüft werden. Erst wenn die Raumsonde Stickstoff, Wasserstoff oder Phosphor gefunden hat, können die Forscher anfangen, intensiver nach Leben auf dem Weltraum Mars zu suchen.

Weltraumbehörde NASA

Donnerstag, den 4. September 2008

Am 29.07. 2008 feierte die Weltraumbehörde Nasa ihr 50-jähriges Bestehen. Von dort startete 1969 das legendäre Apollo-Raumschiff, das mit Neill Armstrong und Edwin Aldrin die ersten Menschen auf den Mond brachte. Später begannen die Raumsonden Voyager -1 und Voyager-2 ihre Reise in das Sonnensystem um Informationen über seine Beschaffenheit, Aufbau und Eigenschaften zu sammeln.

Für die nächsten drei Jahrzehnte stehen große Projekte an; bis 2020 wollen die Amerikaner zum Mond zurückkehren um dort eine Station zu errichten. Ein lunares Navigationssystem soll verhindern, dass sich die Astronauten bei ihrem Aufenthalt auf dem Erdtrabanten verlaufen. Da es weder Bäume noch Häuser oder Fahrzeuge dort gibt, fällt es schwer, sich zu orientieren.
Wie das Navigationssystem funktionieren wird, steht noch in den Sternen; anders als das irdische GPS kann es sich nicht auf Satellitensignale aus der Umlaufbahn des Mondes stützen! Die Mondbasis soll als „Sprungbrett“ für die erste Marslandung durch Astronauten bis zum Jahr 2037 fungieren. Es bleibt abzuwarten, ob die Amerikaner diese Mission erfolgreich ausführen können, oder von den Chinesen überholt werden, die in den nächsten 20 Jahren die Spitzenposition in der Raumfahrt ansteuern wollen. Die finanziellen und technischen Mittel der jeweiligen Raumzentren werden diesen Kampf wohl entscheiden!

Weltraum Russland

Freitag, den 29. August 2008

Die Geschichte der Raumfahrt markierte mehr als alles andere den Kampf der Großmächte Russland und Amerika. Er begann 1957 als Russland mit „Sputnik 1“ den ersten, von Menschen gebauten, Satelliten ins All schoss. Noch im selben Jahr flog mit der Hündin Laika das erste Lebewesen in den Weltraum. 1961 eroberte Juri Gagarin als erster Mensch das All. Die Amerikaner bekamen jedoch 1969 ihre Chance als sie die erste erfolgreiche Mondlandung für sich verbuchen konnten. Dennoch gehört Weltraum Russland für viele Menschen noch immer zusammen, denn dort hat die Raumfahrt ihre Wurzeln.

Seitdem versuchen sich die Wissenschaftler beider Länder immer wieder in ihren Errungenschaften zu übertrumpfen. Das weltberühmte Hubble-Teleskop ist amerikanischen Ursprungs, für den Aufbau der Internationalen Raumstation ISS ist allerdings das russische Sarja-Modul entscheidend gewesen. Inzwischen hat sich mit China die dritte Weltmacht in den Kampf eingeklinkt.

Für die Zukunft sind Raketen mit Lichtbogentriebwerken oder Sonnensegeln geplant, mit denen die Astronauten in den interplanetaren Raum und andere Sonnensysteme vordringen können. Kommunikations- und Fernsehsatelliten sollen weiter privatisiert werden, und auch die Kolonialisierung anderer Planeten sowie die Rohstoffgewinnung im Weltraum wollen vorangetrieben werden.

Weltraumteleskop Hubble

Donnerstag, den 21. August 2008

Das Weltraumteleskop Hubble hat jetzt, mithilfe einer natürlichen Linse einen Blick in das frühe Universum geworfen und dabei die größte Sammlung weit entfernter Galaxien entdeckt. Es handelt sich hier um 10 Sternsysteme, die unvorstellbare 13 Milliarden Lichtjahre entfernt liegen dürften. Das 16 Jahre alte Shuttle ist nun übrigens doch nicht eingemottet worden. Im Mai 2008 flog eine bemannte Raumfähre ins All und stattete Hubble mit neuen Batterien, Stabilisatoren und Kameras aus.

Damit kann das Shuttle die nächsten fünf Jahre weiterforschen. Eigentlich sollte das berühmteste Weltraumteleskop der Welt in Rente gehen, weil es zu weit weg von der ISS durch das All kreiste und damit allen Gefahren hilflos ausgesetzt war. Der neue Nasa Direktor Michael Griffin setzte jedoch die Erneuerung des Space Shuttles durch. Auf das uns Hubble auch in Zukunft wichtige Erkenntnisse offenbaren wird.

Raumfahrt Astronomie Weltraum

Mittwoch, den 20. August 2008

Raumfahrt Astronomie Weltraum bilden eine feste Einheit. Missionen fliegen ins All, sammeln Informationen, Daten und Proben von Raumkörpern, während Astronomen das Geschehen im All von der Erde aus beobachten, auswerten und erforschen. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa feierte am 29. Juli 2008 ihren 50. Geburtstag. Nachdem Präsident Eisenhower die Gründungsakte unterzeichnet hatte, nahm sie am 1. Oktober 1958 ihre Arbeit auf, hat Space Shuttles auf die Reise geschickt und die Raumstation ISS in die Erdumlaufbahn gesandt um Experimente in der Schwerelosigkeit durchzuführen und das Universum weiter zu erforschen. Aber nicht alle Erwartungen haben sich erfüllt.

Weder auf dem Mond noch auf dem Mars leben heute Menschen. Im Jahr 2020 soll es wieder einen bemannten Flug zum Mond geben und eine ständige Mondbasis errichtet werden. Für das Jahr 2037 ist ein bemannter Flug zum Mars geplant. Mehrere Milliarden Dollar werden jährlich in die Raumfahrt investiert, von den Forschungsergebnissen profitieren wir alle, weil sie in der Medizin, Mechanik und im Alltag eingesetzt werden.

Aber auch die Astronomen sind nicht untätig, sie haben inzwischen per Computer die Geburt der allerersten Sterne simuliert. Diese waren mehrere hundert Mal so groß wie die Sonne und nach einer Million Jahre ausgebrannt. Forscher der Brown University Providence im Bundesstaat Rhode Island konnten zudem nachweisen, dass es im Inneren des Mondes Wasser gibt. Grundlage der Untersuchungen war kieselartiges Vulkanglas, das bereits 1971 von Astronauten einer Apoll-15-Mission auf die Erde gebracht worden war. Darin wurden jetzt kleinste Spuren Wasser gefunden.

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