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Archiv der Kategorie ‘Forschung‘

Weltraumkrieg

Donnerstag, den 4. Dezember 2008

Die Chinesen haben in der Raumfahrt gehörig aufgeholt und arbeiten nun an der Entwicklung technologisch ausgefeilter Weltraumwaffen. Zur Zeit wird an Laserkanonen geforscht, die Satelliten bereits im All unschädlich machen können. Experten betonen, dass diese Geräte nur der Abschreckung dienen und man keinen Weltraumkrieg provozieren wolle. Westlichen Forschern zufolge haben die Chinesen bei ihren Raumfahrtprojekten aber sehr wohl militärische Ziele im Hinterkopf; der aus der Dongfeng-31-Rakete entwickelte Satellitenträger wäre in der Lage, feindliche Raketen nicht nur abzuwehren sondern auch zu zerstören.

Es ist daher zu befürchten, dass ein dritter Weltkrieg nicht nur zu Land, Wasser und Luft, sondern zusätzlich über dass All ausgetragen werden könnte. Die Raumforschung hat viele wichtige Dinge, wie z.B. den EAN-Code oder den Herzschrittmacher hervorgebracht. Die Entwicklung von Space-Waffen könnte jedoch die gesamte Welt zerstören und überschreitet die Grenzen zwischen Sicherheitsmaßnahme und Machtspielerei bei Weitem! Es bleibt abzuwarten, ob solche Waffen je zum Einsatz kommen( müssen)!

Weltraummüll

Mittwoch, den 3. Dezember 2008

Die Raumfahrt wird zunehmend durch Weltraummüll und Mikrometeoriten bedroht. Im Oktober soll die US- Raumfähre Atlantis zum Hubble-Teleskop fliegen um dort einige Reparaturen vorzunehmen und könnte mit einem der über 600 000 Objekte von 1cm Durchmesser und mehr zusammenstoßen, die um die Erde kreisen. Nur etwa 13 000 dieser Teile können auf ihrer Flugroute verfolgt werden. Ausgediente Satelliten und Raketenbestandteile sind die Hauptverursacher des Schrotts. Sie zerbrechen irgendwann einfach oder gehen bei Kollisionen bzw. Unfällen kaputt.

Die meisten Teile sind klein, aber dennoch gefährlich, weil sie mit bis zu 36 000 km/h durchs All rasen! Diese Schnelligkeit kommt durch die Differenzgeschwindigkeit zwischen dem Schrott und einem arbeitenden Satelliten zustande, sie liegt bei ca. zehn Kilometern pro Sekunde. Deshalb kann selbst ein mikroskopisch kleines Teilchen die kinetische Energie einer Handgranate haben.

Hinzu kommt, dass sich der Müll in seiner Umlaufbahn immer mehr der Erde nähert. Einige Teile verglühen in der Atmosphäre, andere stürzen ins Meer oder auf festen Grund, was verheerende Auswirkungen haben kann. Die Entwicklung wiederverwendbarer Raumfahrzeuge steckt noch in den Kinderschuhen, wird aber eines Tages helfen können, die Entstehung von neuem Weltraummüll zu vermeiden.

Weltraumstation ISS

Donnerstag, den 27. November 2008

Es ist kaum zu glauben, doch nach längerem Überleben wird einem klar, dass auch eine Raumstation eine Müllabholung benötigt. Denn wo sollen der Müll und alle weiteren anfallenden Abfälle bleiben. Die Möglichkeit, das All als Müllentsorgung zu nutzen, besteht nicht.

Aus diesem Grund startete der europäische Weltraumtransporter Jules Vernes mit ca. 260 Litern Urin und ca. 860 Litern Müll den Rückflug von der Weltraumstation ISS. Für den Weltraumtransporter war diese Mission der Jungfernflug und macht die Beteiligten deshalb umso glücklicher, da alles reibungslos geklappt hat. Mit diesem Projekt zeigt Europa, dass auch andere Nationen außer den USA und den Russen über die nötigen Mittel und Ressourcen verfügen, in den Weltraum zu starten. Das unbemannte ATV dockte am 24.09.2008 nach Angaben von EADS Bremen um 23:30 von der Raumstation ab und begann den Rückflug. Der Grund, warum die Jules Vernes in den Orbit startete, war die Versorgung der ISS mit Vorräten und Treibstoff.

Darin besteht auch der größte Nachteil der Raumfahrt. Die Wege, die zwischen den einzelnen Stationen zurückgelegt werden müssen, sind enorm. Allerdings kann das All eben auch nicht von der Erdoberfläche erschlossen werden. Demnach wird die ISS auch weiterhin Besuch von der Erde bekommen. Schließlich müssen die Astromauten ja auch irgendwann einmal zurück, oder?

Planeten Weltraum

Montag, den 24. November 2008

Im Weltraum befinden sich sowohl Sterne als auch Planeten, um nur die bekanntesten Formen zu nennen. Doch das All ist noch lange nicht vollständig erschlossen. Diesem Umstand haben sich auch Wissenschaftler der Friedrich Schiller Universität Jena zugewandt. Das international besetzte Team beschäftigt sich mit der Entdeckung neuer Planeten, die sich außerhalb unseres Sonnensystems befinden. Und sie sind fündig geworden.

Sie konnten den Begleiter eines Sternes ausfindig machen, der sich durchaus als Planet herausstellen könnte. Doch bisher ist diese Annahme alles andere als gesichert. Die Wissenschaftler nahmen Bilder der beiden Objekte auf und konnten nachweisen, dass diese sich gleichzeitig in eine Richtung bewegen. Die von der Erde etwa 550 Lichtjahre entfernten Objekte seien mit den bloßen Augen nicht auszumachen, gehören aber für die Wissenschaftler eindeutig zusammen. Gelungen war die Beobachtung am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte (ESO) in der chilenischen Atacamawüste. Die Technik der adaptiven Optik ermögliche sehr genaue Aufnahmen von Objekten, die sich auch viele Lichtjahre entfernt befinden können. Wert ist allerdings nicht nur auf die Ausstattung sondern auch auf die Planeten oder Sterne zu legen, die beobachtet werden sollen. Zudem konnten die Wissenschaftler zwei weitere Objekte ausmachen, bei denen es sich um Planeten handeln könnte.
Die Jenaer Wissenschaftler halten es für durchaus möglich, dass der neuentdeckte Begleiter des Sternes, ein Planet sein könnte, da sie für eine Masse zwischen 11 und 13 Jupitermassen berechnet haben. Der planeten weltraum bietet also immer noch viele Möglichkeiten, ein Entdecker zu werden.

Weltraumkarte

Freitag, den 14. November 2008

Seit 2003 liefern Infrarot Doppelteleskope kontinuierlich gestochen scharfe Aufnahmen von Milchstraßen, Planeten und Sterngebilden an Forschungsstationen auf der Erde. Astronomen und Wissenschaftlern dienen diese Bilder als Grundlage neuer Erkenntnisse über die Entstehung und den Aufbau unseres Sonnensystems und ferner Galaxien. Dabei wurde mit Infrarotlicht gearbeitet, weil es langwelliger ist als das menschlich wahrnehmbare rote Licht. Es kann Gasnebel und Wolken leichter durchdringen und die verschiedenen Himmelskörper daher besser beobachten. Die Aufnahmen und Daten der Teleskope lassen sich zu einer Weltraumkarte zusammensetzen, mit deren Hilfe sich Forscher und Astronomen orientieren.
Dabei kann es aber auch zu Fehleinschätzungen kommen. Das europäische Weltraumteleskop „Hipparcos“ sandte Ende der 90er Jahre falsche Daten zur Erde, die Größe und Alter des Universums um 10% verschoben haben. Hubble lieferte andere Messergebnisse, und die Hipparcosdaten wurden geprüft und überarbeitet. 2007 ging der Hipparcos-Sternkatalog in Druck, dieses Jahr ist eine Onlineversion des Werks entwickelt worden.

Weltraumsonden

Dienstag, den 11. November 2008

Stellen Sie sich einmal vor: Sie befinden sich auf der Mondoberfläche und laufen auf dieser geradeaus. Plötzlich erscheint am Horizont als kleiner blauer Ball unsere Erde. Je weiter Sie sich nach vorne bewegen, desto größer erscheint der blaue Planet. Dafür gibt es einen Grund, der Mond ist der Trabant der Erde und umkreist diese deshalb immer auf der derselben Bahn, ohne dabei selber zu rotieren. Denken Sie noch einmal an den Fußmarsch zurück. In diesem Moment hätten sie die gleiche Aufgabe wie die Weltraumsonden erledigt.
Diese sind Satelliten, die sich um einen Planeten, vor allem die Erde und ihren Trabanten, bewegen. Sie sind zudem mit Kameras ausgestattet, wodurch sie umfassendes Bildmaterial ihrer Reisen zur Verfügung stellen. Das Material kann dann von Wissenschaftlern ausgewertet werden und bietet Grundlagen für neue Erkenntnisse über die einzelnen Erscheinungen. In dem beschriebenen Fall konnte anhand des Materials ein kleiner Film zusammengestellt werden, der es den Menschen ermöglicht, an der Reise um den Mond teilzunehmen. Damit ist bereits ein weiterer Vorteil benannt. Allen Bürgern der Erde wird es möglich gemacht, ihren eigenen Planeten mal aus der außerirdischen Sicht zu sehen. Bevor es die Sonden gab, war dies nicht möglich. Aber eins ist klar, der etwas andere Blick auf unsere kleine Welt in dem großen Universum lohnt sich.

Weltraumschleuder

Freitag, den 7. November 2008

Wer den Begriff der Weltraumschleuder mit dem einer herkömmlichen Schleuder in Verbindung setzt, liegt damit gar nicht so falsch. Beide dienen dem antriebslosen Transport von Nutzlasten oder Gegenständen. Sie haben es bereits geahnt, es bestehen schon noch einige nicht unwesentliche Unterschiede zwischen den beiden Schleuderarten.

Zum einen ist die Strecke, die durch die Schleuderwirkung zurückgelegt werden soll, verschieden. Soll mit einer herkömmlichen Schleuder, man denke dabei an die selbstgebauten Vorrichtungen von früher, nur eine Strecke von einigen Metern zurückgelegt werden, so müssen die Schleudern für den Weltraum sehr viele Kilometer überbrücken.
Eine Schleuder für den Weltraum ist die Abschussvorrichtung, mit deren Hilfe eine Nutzlast von der Erdoberfläche in die Erdumlaufbahn geschossen werden soll, ohne dabei einen weiteren Antrieb zu Hilfe zu nehmen. Dass die Technik noch nicht wirklich ausgereift ist und bisher nur kleine Testkörper in den Weltraum geschossen werden konnten, ändert nichts an der Tatsache, dass sich hinter dieser Vorgehensweise einige Vorteile verbergen. So muss kein Treibstoff mitgeführt werden, es ergeben sich demnach ein Gewichts- und ein Kostenvorteil. Allerdings wird es in absehbarer Zeit dabei bleiben, dass ausschließlich Nutzlasten auf diese Weise transportiert werden, da die immensen Beschleunigungskräfte zu stark für den menschlichen Organismus sind. Ob man sich eine solche Schleuder auch wirklich als Schleuder im herkömmlichen Sinn vorzustellen hat, bleibt jedoch abzuwarten.

Weltraum Beleg

Montag, den 27. Oktober 2008

Es gibt eine ‚Welt‘ außerhalb der Grenzen unserer Erde. In dieser Umgebung sind vor vielen Millionen Jahren weitere Planeten entstanden. Dies beides sind Tatsachen, die keinen weiteren Beleg benötigen. Auf mindestens einem der anderen Planeten gibt es Leben. Dies ist lediglich eine Vermutung, die nachgewiesen werden muss. Allerdings ist das mit den Nachweisen so eine Sache. Es gibt bestimmte Richtlinien, die eingehalten werden müssen, damit ein Nachweis auch als stichhaltiger Beleg wissenschaftlicher Entdeckungen gelten kann. Nehmen wir nur ein Bild. Gerade in einem solchen Fall ist es schwierig, zu bestimmen, ob ein Bild ausreichend ist als Nachweis für eine bestimmte Erscheinung. Es könnte gefälscht oder wenigstens manipuliert sein, was das Ergebnis unbrauchbar machen würde.

Nun ist es ja nicht zu bestreiten, dass es für eine Reihe von Erscheinungen im Weltraum genug Belege gibt. Andere Vorgänge müssen erst durch einen weltraum beleg nachgewiesen werden. Bisher dienen häufig Satellitenbilder oder anhand von Forschungseinrichtungen erzielte Ergebnisse als gesichert. Auch die Ergebnisse, die der Raumfahrt durch Weltraummissionen, z. B. zu anderen Planeten, zur Verfügung stehen, gelten als fundiert. Sie dienen als Beweis dafür, dass es bestimmte Erscheinungen, wie schwarze Löcher oder Wasser auf dem Mars, gibt.

leben im weltraum

Freitag, den 24. Oktober 2008

Die Frage, ob es Leben außerhalb der Atmosphäre unserer Erde gibt, beschäftigt die Menschheit schon seit vielen Jahren. Bisher konnten keine handfesten Beweise für die Annahme gefunden werden. Die Frage allerdings, ob es überhaupt möglich ist, das Lebewesen in den unwirtlichen Bedingungen des Weltraumes überleben können, konnte nun von Weltraumbehörde ESA geklärt werden. Sie wagten das Unfassbare.
Die Wissenschaftler schickten eine Anzahl von Bärtierchen für einen Zeitraum von 10 Tagen in den Orbit und testeten, ob diese lebend zurück kommen könnten. Und die Ergebnisse waren erstaunlich. Die Bärtierchen sind kleine wirbellose Mehrzeller, die gerade mal bis zu einem Millimeter groß werden und die Fähigkeit besitzen, unter den lebensfeindlichsten Bedingungen zu überleben. Die Tiere trocknen aus und verfallen in einen todesähnlichen Zustand, aus dem sie allerdings gesund wieder erweckt werden können.
Aus diesem Grund waren die Bärtierchen prädestiniert für die Fahrt in den Weltraum. Sie wurden mit einem Satelliten in die äußere Erdumlaufbahn geschossen und waren dort 10 Tage der immens hohen UV-Strahlung, dem luftleeren Raum des Vakuums und den Temperaturen von bis zu -270 Grad Celsius ausgesetzt. Dabei wurde zwischen zwei Gruppen unterschieden. Die eine Gruppe der Versuchstiere wurde der Strahlung, die das größte Risiko für das Leben darstellt, ungeschützt und eine andere Gruppe geschützt ausgesetzt. Die meisten Tiere überlebten in der Gruppe der Strahlengeschützten. Wirklich erstaunlich jedoch war, dass auch einige der Tiere überlebten, die der Strahlung vollständig ausgesetzt waren. Es gab also für einen kurzen Zeitraum leben im weltraum. Wie die kleinen Mehrzeller diese Belastungen überleben konnten, bleibt weiterhin ein Rätsel für die Wissenschaft, welches es zu ergründen gilt.

Weltraumkamera

Dienstag, den 14. Oktober 2008

Internationalen Forschern ist es jetzt gelungen, mithilfe der Weltraumkamera „Solar Mass Ejection Imager“ geomagnetische Stürme und Polarlichter aus dem Weltraum heraus aufzunehmen. Die Kamera schwebt 840 km über uns in einer Erdumlaufbahn und nimmt von der Sonne kommende Teilchen auf. In der Vergangenheit haben viele Astronauten von Polarlichtern berichtet, die sie während ihrer Flüge gesehen haben wollten. Unter Astronomen galt dies als unwahrscheinlich, dank der Kamera konnte die Existenz der Lichter endlich nachgewiesen werden. Intensive Forschungen sollen nun klären, wie sie entstanden sind.

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