Weltraumorganisation
Das Ozonloch über dem Südpol hat sich der Europäischen Weltraumorganisation ESA zufolge wieder vergrößert. Gemessen wurde die jetzige Fläche von 27 Millionen km² von SCIAMACHY, einem sogenannten Absorptionsspektrometer, der auf dem 2002 gestarteten ENVISAT- Satelliten angebracht ist. Die Ozonschicht filtert normalierweise die krebsauslösende ultraviolette Strahlung aus dem Sonnenlicht. Ihre Dichte ist temperaturabhängig. Industriechemikalien wie z.B. polychlorierte Kohlenwasserstoffe bleiben noch Jahre nach ihrem Verbrauch in der Erdatmosphäre hängen und bewirken, dass sich Ozon in Sauerstoff aufspaltet. Damit wird die Ozonschicht immer dünner und strahlungsdurchlässiger. Der Mensch kann sich dann nur noch durch strahlenabweisende Kleidung und Sonnencreme mit enorm hohem Lichtschutzfaktor gegen Hautkrebs schützen- keine schöne Prognose, ganz gleich ob man Sonnenanbeter ist oder nicht!

