europäische Weltraumbehörde
Zwar gab es bereits einige Missionen in den Weltraum, allerdings sind nach wie vor viele Geheimnisse unergründet. Eines der größten Geheimnisse ist die Antwort auf die Frage, wie denn die Planeten, insbesondere die Erde und das gesamte Sonnensystem entstanden seien. Antworten auf diese und ähnliche Fragen erhoffen sich die Wissenschaftler durch die Erkundung des Weltraumes. Zu den Missionen, welche in den nächsten Jahren geplant sind, gehören an erster Stelle die Flüge zum Mond.
Allerdings haben sich bisher nur die USA und Russland konkret dazu geäußert. Dort sind die bemannten Flüge bis 2020 geplant. Auch China, Indien und Japan planen die Erkundung des Erdtrabanten. Doch von europäischer Seite wurden bisher keine Pläne in dieser Richtung laut. Aus diesem Grund kritisierte der ehemalige ESA-Astronaut die Vorgehensweise der Europäischen Weltraumorganisation. Diese dürfe sich nicht vor den neuen Wegen verschließen und müsse sich ebenfalls an den Missionen zum Mond beteiligen. Nötig dafür sei eine Zusammenarbeit auf der gesamteuropäischen Ebene. Er äußerte sich zum Ende der Raumfahrtkonferenz ‚To Moon and beyond‘ kritisch über die Verschenkung der vorhandenen Ressourcen in Europa. Allerdings könne die ESA-Ministerkonferenz, die ihren Sitz in den Haag und ab November die Entscheidungshoheit auf diesem Gebiet hat, eine Entscheidung in die richtige Richtung treffen.
Die europäische Weltraumbehörde dürfe sich nicht länger hinter den großen Konkurrenten verstecken. Man dürfe sich nicht mehr nur auf die Kosten-Nutzen-Frage stützen, dadurch könnten keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden.

