raumduft

Monatsarchiv für November 2008

Galaxien im Weltraum

Mittwoch, den 19. November 2008

Es gibt schätzungsweise 100 Milliarden Galaxien im Weltraum, die sehr unregelmäßig angeordnet sind. Dazwischen gibt es riesige leere Räume, die erst gefüllt werden können, wenn sich die Galaxien einander nähern. Diese Leerräume können einen Durchmesser von unvorstellbaren 150 Millionen Lichtjahren haben! Unsere Milchstraße und der Andromedanebel gehören zu einem kleinen Galaxienhaufen, der „lokale Gruppe“ genannt wird. Um uns herum sind mindestens 20 Zwerggalaxien unterwegs. Durch die Gravitation wird unsere lokale Gruppe zu einem gigantischen Galaxienhaufen gezogen, der einige tausend Stück enthalten dürfte und ca. 60 Millionen Lichtjahre entfernt ist. Wir dürften ihn in etwa 10 Milliarden Jahren, wenn die Menschheit wahrscheinlich sowieso nicht mehr existiert, erreichen!
Unsere Nachbargalaxie ist die Große Magellansche Wolke, die von der Südhalbkugel der Erde aus zu beobachten ist. Sie hat etwa den 20fachen Durchmesser des Mondes und ist daher gut mit bloßem Auge zu erkennen. Näheren Kontakt haben wir mit unserer Nachbarin allerdings noch nicht gehabt, sie besteht aus Sternhaufen und verschiedenen Nebeln, die noch näher erforscht werden müssen.

Leica Weltraum

Dienstag, den 18. November 2008

Das Unternehmen Leica stellt u.a. Kameras, optische Präzisionssysteme und Messinstrumente her. Hobby-Sternengucker können in klaren kalten Nächten mithilfe von Leica Weltraum Ferngläsern und Teleskopen sehen, was direkt über uns im Himmel vor sich geht. Außerhalb der Stadt lassen sich Sterne besser beobachten, weil der Himmel nicht durch Lichter und Luftverschmutzung verdeckt wird. Eine (Rotlicht) Taschenlampe sowie warme Kleidung und eine Thermoskanne mit warmen Getränken gehören zur Grundausstattung jedes (Freizeit)Astronomen. Schließlich kann es eine Weile dauern bis man etwas entdeckt.
Anhand des hellsten Sterns kann man sich gut orientieren und mit etwas Übung auch bekannte Sternbilder finden. Der Große und der Kleine Wagen sind besonders leicht zu erkennen, weil sie sehr helle Sterne besitzen. Die beiden Sterne am hinteren Ende des Großen Wagens heißen übrigens „Polweiser“. Wenn man sie miteinander verbindet und die Linie weiterführt, geht sie direkt zum Polarstern, der wiederum das Ende des kleinen Wagens markiert. Anhand dieser beiden Sternbilder kann man auch die anderen nach und nach enträtseln.

Weltraum Pics

Montag, den 17. November 2008

Tolle Weltraum Pics und Desktopbilder gibt es u.a. unter dem Link Hier finden Space Fans tolle Aufnahmen von Planeten, Gasnebeln und Sternen, die man gratis downloaden kann. Wer gern in fremde Spielewelten eintaucht, findet auf dieser Seite einen Link nach Tagoria- das Land der Helden oder kann in der Hölle gegen finstere Dämonen kämpfen. Möge die Macht mit den Tapferen sein!
Traumhaft schöne Bilder hat auch das weltberühmte Hubble-Teleskop während seiner Reisen um die Erde geschossen! Auf der englischsprachigen Seite steht dem User auch eine kleine Auswahl an Wallpapers zur Verfügung, mit denen er sich innerhalb weniger Sekunden in unbekannte Welten versetzen lassen kann.

Weltraumbruder

Sonntag, den 16. November 2008

Die Star Trek Parodie „Traumschiff Surprise-Periode 1“ lockte 2004 sage und schreibe 9,9 Millionen Menschen in die deutschen Kinos, was nicht zuletzt an Mr Spuck( Bully Herbig) und seinen Weltraumbruder Schrotti sowie Captain Kork lag, die so ziemlich allen Schwulen-Klischees entsprachen, die es gibt. Hinter dem ungewöhnlichen Namen steckt zudem der Techno-DJ Weltraumbruder (eigentlich Endi Weber), der auch regelmäßig eigene Stücke als mp3-Files veröffentlicht. Fans und solche, die es werden wollen, können die Songs anschließend herunterladen.

Weltraumreise

Samstag, den 15. November 2008

Das All werden nur die wenigsten Menschen je besuchen, aber via Google Earth können Sie jeden Winkel der Erde besuchen und sogar ferne Galaxien auf einer online Weltraumreise erkunden! Interessante Orte sind speicherbar, und wer will tauscht sich mit anderen Nutzern über seine „Reiseerlebnisse“ aus. Die Standardversion von Google Earth kann gratis heruntergeladen werden, die erweiterten Versionen „Google Earth Pro“ und „Google Earth Plus“ kann man kaufen. Diese neuen Programme bieten u.a. Hilfe bei der Erstellung von Forschungsprojekten, unterstützen GPS-Geräte und eine hochauflösende Druckfunktion. Sie sind ideal für alle, die unsere Erde und ferne Welten besser kennenlernen wollen oder international mit dem World Wide Web arbeiten!

Weltraumfolie

Samstag, den 15. November 2008

Für die olympischen Spiele in Peking hat ein Deutscher mehrere hundert Meter Weltraumfolie für einen gigantischen Wasserwürfel verbaut. Dieser ist quasi als Botschafter vom All aus zu sehen. Darüber hinaus dienen Folien mit Aufnahmen unseres Sonnensystems u.a. der Veranschaulichung des Lehrstoffs im Astronomieunterricht und als Orientierungshilfe für Wissenschaftler oder Sternforscher. Aber auch Drachen, die vor allem Kinder gern im Herbst steigen lassen, wurden früher oft aus amerikanischer Weltraumfolie hergestellt, die stark reflektierte. Diese „unbekannten Flugobjekte“ sorgten zuweilen für Aufsehen und riefen die Aufklärungshubschrauber des Militärs auf den Plan. Dieses Risiko besteht heute glücklicherweise nicht mehr, und Drachenfans können ihrem Hobby ungehindert nachgehen.

Weltraumkarte

Freitag, den 14. November 2008

Seit 2003 liefern Infrarot Doppelteleskope kontinuierlich gestochen scharfe Aufnahmen von Milchstraßen, Planeten und Sterngebilden an Forschungsstationen auf der Erde. Astronomen und Wissenschaftlern dienen diese Bilder als Grundlage neuer Erkenntnisse über die Entstehung und den Aufbau unseres Sonnensystems und ferner Galaxien. Dabei wurde mit Infrarotlicht gearbeitet, weil es langwelliger ist als das menschlich wahrnehmbare rote Licht. Es kann Gasnebel und Wolken leichter durchdringen und die verschiedenen Himmelskörper daher besser beobachten. Die Aufnahmen und Daten der Teleskope lassen sich zu einer Weltraumkarte zusammensetzen, mit deren Hilfe sich Forscher und Astronomen orientieren.
Dabei kann es aber auch zu Fehleinschätzungen kommen. Das europäische Weltraumteleskop „Hipparcos“ sandte Ende der 90er Jahre falsche Daten zur Erde, die Größe und Alter des Universums um 10% verschoben haben. Hubble lieferte andere Messergebnisse, und die Hipparcosdaten wurden geprüft und überarbeitet. 2007 ging der Hipparcos-Sternkatalog in Druck, dieses Jahr ist eine Onlineversion des Werks entwickelt worden.

Weltraumschlacht

Donnerstag, den 13. November 2008

Das Hauptthema zahlreicher Computergames ist die Weltraumschlacht. Im Kampf um fremde Territorien und gegen feindliche Zivilisationen muss der Spieler seine geballte Konzentration aufwenden und eine Taktik entwickeln, gegen die Rivalen keine Chance haben. Neben den kostenpflichtigen Spielen, die immer weiterentwickelt und in ihren neuesten Versionen in Computerzeitschriften vorgestellt werden, gibt es auch gratis Spiele im Internet, an denen der Weltraumabenteurer seine Fähigkeiten testen kann. Filme wie Star Wars oder Star Trek wären ohne eine anständige Schlacht der Fantasyvölker nur halb so spannend.
Das Bedürfnis, alles Fremde zu bekämpfen oder zumindest im Auge zu behalten steckt tief in uns drin. Unbekanntes bedeutet eventuell Gefahr, und die Zivilisationen anderer Planeten müssen einfach bösartig sein. Nette Aliens taugen eben nichts für ein spannendes Weltraumspiel. Wollen wir hoffen, dass die echten Außerirdischen da draußen buddhistische Gemütlichkeit ausstrahlen und in friedlicher Absicht zu uns kommen! Dann können sie auch mit unserer Gastfreundschaft rechnen.

Weltraumspiel online

Mittwoch, den 12. November 2008

Ein sehnsüchtiger Blick gen Himmel und der Traum einmal Teil der unendlichen Weiten zu sein. Wer hat sich das nicht schon einmal gewünscht? Dieser Traum kann jetzt teilweise wahr werden. Anhand von Computerspielen, denen der Weltraum als Schauplatz dient, können die Spieler einen Einblick in die Weiten des Orbits erhalten. Sie erhalten einen Eindruck, wie das „Leben“ jenseits unserer Erde aussehen kann. Egal, ob sich die Spieler auf der Suche nach einem neuen Stern befinden oder in einen intergalaktischen Kampf verwickelt sind, das Konzept des Weltraumspiel online erfreut sich großer Beliebtheit.
Denn wo sonst, kann man sich frei im Weltraum bewegen und dabei auch noch auf andere Lebewesen treffen? An welchem anderen Ort ist es sonst möglich, mit Außerirdischen in Kontakt zu treten? Gerade diese Umstände üben die Anziehungskraft dieser Spiele aus. Jung und Alt interessieren sich gleichermaßen für die Geschehnisse außerhalb unserer begrenzten Vorstellungskraft. Die Games sind unterschiedlich aufgebaut. Sie variieren in der jeweiligen Grafik, in der Beweglichkeit der Figuren und Raumschiffe sowie bei den Schwierigkeitsgraden. Für jeden ist das richtige Spiel dabei. Lassen Sie sich auf ein Abenteuer ein und suchen auch Sie Ihren Platz am Himmel der Onlinegamer von Weltraumspielen.

Weltraumsonden

Dienstag, den 11. November 2008

Stellen Sie sich einmal vor: Sie befinden sich auf der Mondoberfläche und laufen auf dieser geradeaus. Plötzlich erscheint am Horizont als kleiner blauer Ball unsere Erde. Je weiter Sie sich nach vorne bewegen, desto größer erscheint der blaue Planet. Dafür gibt es einen Grund, der Mond ist der Trabant der Erde und umkreist diese deshalb immer auf der derselben Bahn, ohne dabei selber zu rotieren. Denken Sie noch einmal an den Fußmarsch zurück. In diesem Moment hätten sie die gleiche Aufgabe wie die Weltraumsonden erledigt.
Diese sind Satelliten, die sich um einen Planeten, vor allem die Erde und ihren Trabanten, bewegen. Sie sind zudem mit Kameras ausgestattet, wodurch sie umfassendes Bildmaterial ihrer Reisen zur Verfügung stellen. Das Material kann dann von Wissenschaftlern ausgewertet werden und bietet Grundlagen für neue Erkenntnisse über die einzelnen Erscheinungen. In dem beschriebenen Fall konnte anhand des Materials ein kleiner Film zusammengestellt werden, der es den Menschen ermöglicht, an der Reise um den Mond teilzunehmen. Damit ist bereits ein weiterer Vorteil benannt. Allen Bürgern der Erde wird es möglich gemacht, ihren eigenen Planeten mal aus der außerirdischen Sicht zu sehen. Bevor es die Sonden gab, war dies nicht möglich. Aber eins ist klar, der etwas andere Blick auf unsere kleine Welt in dem großen Universum lohnt sich.

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