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Weltraumwetter

Meteorologische Veränderungen in bis zu 50km Entfernung zur Erde werden als Weltraumwetter bezeichnet. Der Sonnenwind und die kosmische Strahlung der Milchstraßen sind wesentliche Faktoren für die Entstehung dieses Wetters. Sie bringen Materie, Teilchen oder auch Strahlungsströme in die Erdatmosphäre und beeinflussen die Wetterbildung auf dem Blauen Planeten. Wissenschaftler forschen daher fleißig um Naturkatastrophen eines Tages genauer vorhersagen und entsprechende Schutzmaßnahmen einleiten zu können.

Die Erde ist durch eine dicke Schicht, bestehend aus Atmosphäre, Ionosphäre und Magnetosphäre gegen Materie und Strahlungen von außen geschützt. Wenn die Sonne große Mengen an Teilchen und Energie freisetzt entstehen Stoßwellen, die den Sonnenwind kurz verstärken. Er übt dann mehr Druck auf die Magnetosphäre aus und kann Wetterscheinungen verursachen. Die kosmische Strahlung beeinflusst vor allem das Klima. Wenn ihre Teilchen auf die Schutzschicht der Erde treffen, bilden sich Kondensationskerne in der Stratosphäre 10 bis 20 km über der Erde.
Dadurch entstehen Wolken.
Darüber hinaus haben kosmische Katastrophen Einfluss auf das Weltraumwetter. Ein Gammablitz erzeugt beispielsweise durch seine Strahlung giftige Stickoxide, die unsere Ozonschicht auf Jahr zerstören könnten, wenn ein solcher Blitz in unserer Nähe stattfände. Auch Satelliten und Bordelektronik werden des Öfteren durch meteorologische Vorgänge außerhalb der Erdatmosphäre gestört. Das Wetter ist also besonders für Astronauten oder Piloten mit Vorsicht zu genießen. Andererseits bringt es aber auch faszinierende Phänomene wie Polarlichter und Lichtblitze hervor, die uns immer wieder die Schönheit der Natur verdeutlichen.

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