Weltraumaufnahmen
Einen Krater von 180 Metern Durchmesser haben amerikanische Geologen kürzlich auf der Halbinsel Yucatan entdeckt. Er wurde vermutlich vor 60 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag verursacht und könnte zum Aussterben der Dinosaurier geführt haben. Forscher gehen davon aus, dass der gigantische Felsblock aus dem All eine weltumfassende Staub-und Rauchwolke ausgelöst hat, die sich vor die Sonne geschoben und das Klima entscheidend verändert hat. Viele Tierarten waren nicht in der Lage sich anzupassen und starben.
Weltraumaufnahmen der Nasa halfen übrigens dabei, den mutmaßlich größten Einschlagkrater der Erde zu identifizieren. Der Meteorit bestand überwiegend aus Quarz und hat seine Spuren im Felsgestein der Erde hinterlassen. In der Arktis, Russland und dem amerikanischen Staat Iowa gibt es weitere Krater, die ebenfalls mit dem Sauriersterben in Verbindung gebracht werden.

