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Mars Weltraum

Der rote Planet übt vor allem wegen seiner erdähnlichen Struktur eine große Faszination auf uns aus. Die Raumsonde Phoenix soll nun die Nordpolarregion des Mars erkunden und dort ein Chemielabor in Betrieb nehmen. In früheren Zeiten hat es auf dem Mars nachweislich Wasser gegeben, und Phoenix wird bei der Suche nach einfachen Organismen die Vorarbeit übernehmen. Inzwischen sind große Teile des Planeten ausgetrocknet, in den arktischen Gebieten und ihrer Umgebung sind allerdings immer noch große Wassermengen gespeichert. In der eisfreien „Sommerzeit“ gilt es daher Organismen zu finden, die in diesem Wasserlager leben oder als Fossilien Aufschluss über ehemalige Lebensformen geben können.

Das Landegebiet für die Phoenix war zunächst mit dem sogenannten Mars Reconnaissance Orbiter untersucht worden. Dabei entdeckten Forscher einen Staubteufel, eine Wettererscheinung, die normalerweise in Äquatornähe des Planeten auftritt. Diese Wirbel signalisieren den Beginn der Sommersaison und treten dann recht häufig auf. Mit einem Roboterarm wird Phoenix Gräben ziehen und Boden- bzw. Eisproben sammeln. Darüber hinaus soll die Existenz essentieller chemischer Elemente geprüft werden. Erst wenn die Raumsonde Stickstoff, Wasserstoff oder Phosphor gefunden hat, können die Forscher anfangen, intensiver nach Leben auf dem Weltraum Mars zu suchen.

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