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Monatsarchiv für Juli 2008

Weltraum Bahnhof

Donnerstag, den 31. Juli 2008

Ein Raketenstartplatz, der auch Trägerraketen für Missionen in der Erdumlaufbahn und zu anderen Planeten starten lässt, wird als Weltraum Bahnhof bezeichnet. Dabei können sowohl unbemannte Satelliten und Raumsonden als auch bemannte Raumkapseln auf die Reise gehen. Höhenforschungsraketen und Militärraketen nutzen ebenfalls diese Startplätze.

In Russland und China werden sie oft als „Kosmodrom“ bezeichnet. Ein Weltraum Bahnhof liegt möglichst nahe am Äquator, weil die Rakete durch die Erdrotation dort bereits die maximale Erdgeschwindigkeit erreicht und weniger beschleunigen muss um starten zu können. Die Gegend um einen solchen Abflugplatz muss dünn besiedelt sein, da bei Fehlstarts oft Trümmer und Treibstoff herabfallen, die in der Nähe wohnende Menschen verletzen und ihre Häuser zerstören können.

Darüber hinaus sollte der Standort geologisch stabil sein, denn bei Unwettern können die Raketen auch nicht starten. Die meisten Bahnhöfe befinden sich in den USA und in China, also in Ländern, deren wissenschaftliche Entwicklung sehr weit fortgeschritten ist und die es sich leisten können, in die Weltraumforschung zu investieren.

Weltraum Eumetsat

Dienstag, den 29. Juli 2008

Die Weltraum Eumetsat ( Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten) hat ihren Sitz in Darmstadt und Meteosat-Wettersatelliten.

Die Organisation wurde 1986 gegründet und beruht auf der Zusammenarbeit von 21 Staaten, darunter Griechenland, Italien und Deutschland. Die Satellitenbilder dienen als Grundlage zur Wetterbeobachtung und –vorhersage. Darüber hinaus messen sie die Klimaveränderung und liefern Daten zur globalen Welterwärmung. Zu diesem Zweck kreisen derzeit die ersten polarumlaufenden Satelliten durch das All, die einen vollständigen Überblick über die Erde gewährleisten sollen. Ihre Daten werden in sogenannten Satelliten-Auswertungszentren bearbeitet. Weltweit gibt es acht Zentren dieser Art , und sie befassen sich u.a. mit der Ozonüberwachung, der Landoberflächenanalyse und der Erstellung von numerischen( rechnergestützten) Wettervorhersagen.

Aber auch Universitäten und Forschungsinstitute profitieren von den Daten der Wettersatelliten und verwenden sie für wissenschaftliche Projekte. Die Eumetsat arbeitet unermüdlich an der Weiterentwicklung und Verbesserung ihrer Satelliten, damit sie noch präzisere und hochwertigere Daten liefern können. Ohne diese Organisation gäbe es keinen Wetterbericht, wir müssten uns also auf unsere Intuition verlassen. Die meteorologische Raumforschung wird uns auch in Zukunft begleiten und Erkenntnisse liefern, mit denen wir die Klimaerwärmung nicht abwenden, aber zumindest abschätzen und uns darauf einstellen können.

Gewinnspiel Weltraumreise

Montag, den 28. Juli 2008

In Frankreich gewann die 32-jähige Stewardess Mathilde Epron durch ein Los in einem Nestlé-Schokoriegel, eine Reise in den Weltraum von insgesamt 147.000 ?. Dabei wird Epron 100 Kilometer über dem Erdboden ca. 5 Minuten die Schwerelosigkeit spüren.
Ein Raumschiff wird von dem US-Unternehmen Rocketplane zur Verfügung gestellt.
Als Flugbegleiterin, erfüllt sich für Epron damit ein Traum.
Durch Zufall holte Epron den Loszettel nach einigen Stunden noch aus dem Mülleimer und gewann.
Als Hobby-Fallschirmspringerin und Taucherin, dürften ihr die medizinischen Tests keine großen Probleme darstellen. Eine viertägige Astronauten-Ausbildung wird Epron auch noch durchführen.
Das Gewinnspiel wird bis Ende Oktober erneut durchgeführt. Jedoch ist für die Deutschen die Chane sehr gering zu gewinnen, da laut Nestlé die Gewinner-Süßigkeiten? nur in Frankreich verkauft werden.

Gibt es Außerirdische?

Samstag, den 26. Juli 2008

Nach Meinung von dem deutschen Astronaut Hans Schlegel, gibt es sie wirklich.
Warum sollten nur auf der Erde Lebewesen erschaffen sein? So die Ansicht von Hans Schlegel.
Auch dass diese Außerirdischen eventuell den Menschen weit überlegen sein können, macht ihm keine Sorgen.
Ob die Menschen jedoch jemals einen Außerirdischen zu Sicht bekommen, bezweifelt er, da Reisen in ein anderes Sonnensystem noch unmöglich erscheinen.

Mehr Europäer im Weltraum

Freitag, den 25. Juli 2008

Astronaut Thomas Reiter sieht einen Mangel an Europäern im Weltraum. Er ist überzeugt davon das Menschen zum Weltraum zurückkehren werden aber er ist sich nicht sicher ob „wir“ dabei sind.
Die Amerikaner werden 2010 die Produktion Ihres Spaceshuttles einstellen und neue Technologien entwickeln. Es wird damit für 5 Jahre nur die russische Sojus Rakete als einziges Mittel für einen Weltraumflug zur Verfügung stehen.
Es ist damit Zeit, europäische Technologien zum Durchbruch zu verhelfen. Reiter weiter, „Europa hat sich zu wenig in der Raumfahrt engagiert“.
Amerikaner investieren, auf die Einwohnerzahl gesehen und im Vergleich zu Europa das Sechsfache in die Raumfahrt. Ein Impuls soll dem bevorstehenden Ministertreffen, an dem alle an der Weltraumbehörde ESA beteiligten Länder teilnehmen, das im Herbst stattfindet, geben.

Weltraum Hintergrundbilder

Dienstag, den 22. Juli 2008

Verschönern Sie Ihren Computer oder Laptop doch mal mit Weltraum Hintergrundbilder aus dem Weltall! Satelliten, Space Shuttles und Raumschiffe senden ununterbrochen Bilder aus dem Universum zu uns auf die Erde. Auf diese Art wissen wir zumindest ansatzweise was auf unseren Nachbarplaneten und in den Galaxien vor sich geht. Ganz gleich ob Sie Sternenhaufen, Schwarze Löcher oder Nahaufnahmen vom Mars auf dem Bildschirm haben möchten- zahlreiche Internetseiten machen es möglich! Damit peppen Sie jeden langweiligen Desktop auf und verleihen Ihrem PC einen individuellen Touch! So macht auch die Arbeit mit dem Rechner wieder Spaß!

Weltraumbilder Erde

Montag, den 21. Juli 2008

Die Raumstationen MIR, ISS und viele andere senden ununterbrochen Weltraumbilder von der Erde an die Forschungsstationen auf der Erde. Erst von oben ist zu erkennen, dass unser Planet zu knapp 80% aus Wasser besteht.

Nur wenigen Menschen ist dieser einzigartige Anblick vergönnt, dank „google earth“ kann heute aber jeder, zumindest am Computer, ins Weltall reisen. Wir bekommen aber auch Weltraumbilder von anderen Planeten an die Erde gesandt. Dadurch wissen wir, dass der Mars rötlich schimmert, der Merkur über Vulkangestein verfügt und die Venus mit erdähnlichen Witterungsbedingungen wie z.B. Stürmen zu kämpfen hat. Bilder aus dem Kosmos geben Aufschluss über Sterngeburten, die Struktur schwarzer Löcher und die Existenz galaktischer Nebel. Die Beobachtungen der Raumstationen haben entscheidende Erkenntnisse zum Universum geliefert und dringen in Gebiete vor, die der Mensch (noch) nicht bereisen kann.

Weltraumschrott

Sonntag, den 20. Juli 2008

Mehr als 600 000 Objekte ab 1cm Durchmesser rasen mit bis zu 50 000 Kilometern pro Stunde durch die Erdumlaufbahn und stellen eine enorme Bedrohung für Raumschiffe, Satelliten und Raumstationen dar. Nur 13 000 Teile Weltraumschrott können kontinuierlich von der Erde aus beobachtet werden. Ein Zusammenprall mit den tickenden Zeitbomben kann ernsthafte Schäden verursachen und ganze Objekte zerstören. Die internationale Raumstation(ISS) ist daher mit einem Meteoritenschutzschild ausgestattet, der zumindest Einschläge von kleinsten Teilen abwehrt.
Viele Space Shuttles und Satelliten können Ausweichmanöver fliegen, um Kollisionen mit einem der 13 000 registrierten Teile zu vermeiden. Dem restlichen unkontrollierten Schrott sind sie dagegen hilflos ausgeliefert. Er entsteht u.a. durch Explosionen von Satelliten und Oberstufen, Bruchstücke und Fragmente die aus dem Zusammenstoß zweier Raumkörper entstanden sind oder so genannte Killersatelliten, die während des Kalten Krieges eingesetzt wurden um Spionagesatelliten des Gegners zu neutralisieren. Diese führen meist absichtlich Kollisionen mit entgegenkommenden oder vorbeifliegenden Objekten herbei.
Weltraumschrott vermeidet man am besten, indem man ihn gar nicht erst entstehen lässt. Es ist kaum möglich, den Müll zu beseitigen, man kann ihn daher nur umschiffen oder seine Entstehung verhindern, indem man ihn beispielsweise im All verglühen lässt. Darüber hinaus wird er sehr genau von der Nasa und entsprechenden Militäreinrichtungen beobachtet. Besteht die Gefahr eines Zusammenstoßes z.B. mit einem Shuttle oder der ISS, wird rechtzeitig ein Ausweichmanöver eingeleitet, um das Schlimmste zu verhindern.

Weltraumstation

Samstag, den 19. Juli 2008

Die bekannteste Weltraumstation ist die ISS (International Space Station), eine permanent besetze Raumstation in der Erdumlaufbahn. Sie wurde unter der Zusammenarbeit von Europa, den USA, Japan, Russland und Kanada entwickelt. Sie dient als schwerelose Forschungsinstitution für Experimente mit neuartigen Materialien und Technologien. Europa hat das Forschungslabor Columbus beigesteuert, das u.a. Untersuchungen zum Schmelz- und Erstarrungsverhalten von Metallen, Arbeiten mit Mikroorganismen und Zellen sowie Experimente zur Dynamik von Flüssigkeiten durchführt. Bei all diesen Projekten steht die Auswirkung der Schwerelosigkeit auf organische und anorganische Forschungsobjekte im Vordergrund.
In sternklaren Nächten kann man die ISS übrigens alle zwei Monate von der Erde aus als zügig vorbeiziehenden, hellen Punkt ganz ohne Hilfsmittel sehen! Es lohnt sich also den Himmel einmal genauer zu beobachten! Genaue Pläne über das Auftauchen der ISS sind online unter „heavens-above“ oder „calsky“ abrufbar.

Der Weltraum

Freitag, den 18. Juli 2008

Die Gesamtheit aller Dinge und Objekte außerhalb der Erde werden als Weltraum bezeichnet. Der Urknall markiert den Beginn des Weltraums. Grundlage für die Strukturbeschreibung des Universums ist die Relativitätstheorie von Albert Einstein sowie die Weltformel (Theory of Everything), nach der die vier Grundkräfte der Physik (elektromagnetische Kraft, starke und schwache Kernkraft, Gravitation) für die Entstehung des Weltalls entscheidend verantwortlich sind. Die Kosmologie, eine Mischform aus Physik und der Philosophie der Naturwissenschaften, befasst sich mit den Eigenschaften des Universums. Es hat eine elliptische Form und gilt als unbegrenzt.

Der Weltraum besteht aus Planeten, Monden, Asteroiden, Galaxien, Sternhaufen, Schwarzen Löchern und vielem mehr, was größtenteils unerforscht ist, weil der Mensch erst einmal sein eigenes Sonnensystem kennenlernen muss, ehe er in neue Dimensionen vordringen kann.

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